Reputationsschutz im Internet.

Button

Google Bewertungen löschen lassen vom Anwalt

Sie haben eine Bewertung erhalten, die nicht stimmt? Ich sage Ihnen
kostenlos, ob sie angreifbar ist. Wenn ja, übernehme ich die Löschung für 190 Euro netto. In den meisten Fällen ist die Bewertung nach zwei bis drei Werktagen verschwunden.

Button

Wann eine Google-Bewertung gelöscht werden muss

Nicht jede schlechte Bewertung ist rechtswidrig. Harte Kritik müssen Sie hinnehmen, auch unfaire und auch fachlich unqualifizierte.

Angreifbar wird eine Bewertung erst, wenn einer der folgenden Punkte vorliegt. Genau das prüfe ich in der Ersteinschätzung.

Kein Kundenkontakt

Der häufigste und stärkste Fall. Wer bewertet, behauptet damit, mit Ihnen zu tun gehabt zu haben. Stimmt das nicht, fehlt der Bewertung die Tatsachengrundlage. Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass allein Ihre Rüge, es habe keinen Kundenkontakt gegeben, die Prüfpflicht von Google auslöst. Google muss dann beim Verfasser Belege anfordern. Bleiben sie aus, ist zu löschen.

Unwahre Tatsachenbehauptungen

Behauptungen, die nachweisbar falsch sind: Zahlen, Fristen, Abläufe, Vorfälle, die es so nicht gab. Der Unterschied zur Meinung ist entscheidend. „Der Service war schlecht“ ist eine Meinung und zulässig. „Ich musste mehrfach 40 Minuten warten“ ist eine Tatsachenbehauptung und angreifbar, wenn sie widerlegbar ist.

Schmähkritik und Beleidigung

Wenn es nicht mehr um die Sache geht, sondern nur noch um die Herabsetzung der Person. Die Hürde ist hoch: Auch scharfe und überzogene Kritik ist noch keine Schmähkritik.

Verstoß gegen die Google-Richtlinien

Interessenkonflikte, Bewertungen durch Wettbewerber oder ehemalige Beschäftigte, gekaufte Bewertungen, Spam, themenfremde Inhalte, Mehrfachbewertungen desselben Vorgangs.

Rechte Dritter

Namen von Mitarbeitenden, Gesundheitsdaten, Angaben zu Dritten oder andere personenbezogene Daten in der Bewertung.

Kein Löschgrund ist dagegen, dass eine Bewertung Ihre Durchschnittsnote drückt oder dass ein Kunde unzufrieden war. Eine Beanstandung ohne Rechtsgrund lehnt Google ab und schwächt Ihre Position bei der nächsten, berechtigten Meldung.

Jetzt negative Google Bewertungen löschen lassen vom Anwalt

Sie wissen jetzt, woran sich entscheidet, ob eine Bewertung angreifbar ist. Ob das in Ihrem Fall zutrifft, sehe ich mir kostenlos an. Schicken Sie mir den Link zur Bewertung oder rufen Sie an.

So läuft es ab

1. Sie schicken mir die Bewertung

Link zur Bewertung, Screenshot mit Datum, der angezeigte Name und Ihre Einschätzung, ob die Person Kundin oder Kunde war. Dazu, was Sie bisher unternommen haben, insbesondere ob Sie die Bewertung schon über Google gemeldet haben. Der letzte Punkt ist wichtiger, als er klingt: Eine bereits abgelehnte Meldung verändert das weitere Vorgehen.

2. Ich prüfe kostenlos

Sie erhalten eine klare Aussage: angreifbar oder nicht, auf welcher Grundlage, mit welchen Aussichten. Sehe ich keine Erfolgsaussicht, sage ich Ihnen das. Dafür entstehen keine Kosten.

3. Beanstandung gegenüber Google

Kein Formularschreiben, sondern eine begründete Rüge mit Rechtsgrundlage und Belegen. Google muss darauf reagieren, den Verfasser kontaktieren und Nachweise für den Kundenkontakt anfordern.

4. Wenn nötig: Fristsetzung und Gericht

Bleibt Google untätig oder antwortet nur mit einem Textbaustein, folgt die anwaltliche Aufforderung mit Frist. In seltenen Fällen einstweilige Verfügung oder Klage. Das ist die Ausnahme, aber es ist der Grund, warum Schritt 3 anders gelesen wird als eine Meldung über das Formular.

Warum eine einzelne falsche Bewertung so schwer wiegt

Rechnen Sie es an Ihrem eigenen Profil nach. Wer 20 Bewertungen mit einem Schnitt von 4,8 hat, rutscht durch eine einzige Ein-Stern-Bewertung auf 4,6. Bei 50 Bewertungen sind es noch 4,7, bei 200 fällt sie kaum ins Gewicht.

Kleine Praxen, Kanzleien und Handwerksbetriebe haben selten mehr als 30 Bewertungen. Genau dort richtet eine erfundene Bewertung den größten Schaden an, und genau dort wird sie am ehesten gelesen: Wer zwischen zwei Anbietern in der Nähe wählt, sieht meist nur die Sterne und die letzten drei Rezensionen.

Dazu kommt die Reihenfolge. Google zeigt Bewertungen nicht chronologisch. Eine ausführliche negative Bewertung steht oft monatelang weit oben, auch wenn danach zwanzig zufriedene Kunden bewertet haben. Sie lässt sich also nicht zuverlässig durch neue Bewertungen verdrängen.

Aus über 2.100 Mandaten im Bewertungsrecht und mehr als 10.000 gelöschten Bewertungen kenne ich beide Seiten: Fälle, in denen eine einzelne Bewertung messbar Umsatz gekostet hat, und Fälle, in denen die Aufregung größer war als der Schaden. Welcher von beiden bei Ihnen vorliegt, klären wir in der Ersteinschätzung.

Was das kostet

Die Ersteinschätzung ist kostenlos. Sie erfahren, ob die Bewertung angreifbar ist, bevor Sie sich entscheiden.

Die Löschung einer Bewertung kostet 190,00 Euro netto. Ein fester Betrag, kein Stundenhonorar, keine Nachberechnung für die außergerichtliche Tätigkeit.

Bei mehreren Bewertungen nenne ich Ihnen das Honorar vorab. Für den zweiten und jeden weiteren Fall fällt es geringer aus als für den ersten, weil die Prüfung auf denselben Unterlagen aufsetzt.

Sollte ausnahmsweise ein gerichtliches Vorgehen nötig werden, bespreche ich die Kosten vorher mit Ihnen. Nichts geschieht ohne Ihre Zustimmung.

Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, sollte auf jeden Fall geklärt werden, ob die Versicherung die Kosten für eine anwaltliche Vertretung übernimmt.

Wie lange es dauert

Von der Einreichung der Beanstandung bis zur tatsächlichen Entfernung durch Google vergehen typischerweise zwei bis drei Werktage. Das ist der Regelfall aus meiner Praxis, keine Zusage: Wie schnell Google reagiert, liegt nicht in meiner Hand, und in schwierigeren Fällen dauert es länger.

Melden Sie sich früh. Je länger eine Bewertung online steht, desto mehr Leser hat sie gesehen, und desto schwieriger wird die Beweissicherung.

Zwei Fälle aus meiner Praxis

Ob eine Bewertung angreifbar ist, entscheidet sich nicht daran, wie ungerecht sie sich anfühlt, sondern daran, ob sie eine überprüfbare Behauptung enthält. Zwei Anfragen zeigen den Unterschied.

Eine Therapeutin erhält eine Ein-Stern-Bewertung. Die Patientin schreibt, das Honorar sei zu hoch für das Gebotene gewesen, und beschreibt die Behandelnde als unprofessionell und unsicher. Die Patientin war tatsächlich in Behandlung, der erhoffte Erfolg war ausgeblieben.

Meine Einschätzung: Schwierig. Dass die Bewertung unfair ist und dass die Patientin fachlich nicht beurteilen kann, was in der Behandlung richtig war, ändert rechtlich nichts. Beides sind Werturteile über eine tatsächlich erlebte Behandlung, und die sind von der Meinungsfreiheit gedeckt. Auch ein Medizinalberuf schützt nicht davor, laienhaft bewertet zu werden.

Angreifbar wird so eine Bewertung erst, wenn sie zusätzlich eine überprüfbare Behauptung enthält, etwa über die vereinbarte Vergütung, über eine Zusage oder über einen Ablauf, der sich so nicht zugetragen hat. Danach sehe ich in der Ersteinschätzung. Findet sich nichts, sage ich das offen, statt ein aussichtsloses Verfahren zu beginnen.

Eine Zahnärztin erhält eine Bewertung, in der das Team als inkompetent bezeichnet wird und von mehrfachen Wartezeiten von 30 bis 40 Minuten die Rede ist. Tatsächlich war die Person ein einziges Mal in der Praxis, zu einer Erstberatung. Weitere Kontakte gab es nicht, belegbar über die Patientenkartei.

Meine Einschätzung: Gute Aussichten. Die Bewertung als inkompetent ist für sich genommen eine Meinung. Entscheidend ist der zweite Teil: Mehrfache Wartezeiten setzen mehrere Besuche voraus. Es gab nur einen. Das ist eine unwahre Tatsachenbehauptung, und sie ist belegbar.

Hier greift außerdem der Maßstab des Bundesgerichtshofs: Wer eine Bewertung abgibt, behauptet damit einen entsprechenden Kontakt. Deckt sich das Behauptete nicht mit dem tatsächlichen Verlauf, muss Google beim Verfasser nachfragen und bei fehlenden Belegen löschen.

Der Unterschied zwischen beiden Fällen ist der Grund, warum die Ersteinschätzung kostenlos ist. Sie sollen wissen, woran Sie sind, bevor Sie Geld ausgeben.

Was Sie nicht tun sollten

Nicht öffentlich streiten. Eine Antwort unter der Bewertung erreicht mehr Leser als die Bewertung selbst und wird später gegen Sie verwendet.

Keine Gegenbewertungen, keine gekauften Bewertungen. Beides ist wettbewerbswidrig und kann teurer werden als die ursprüngliche Bewertung.

Keine Agentur ohne Zulassung beauftragen. Das OLG Frankfurt am Main hat 2026 entschieden, dass das Prüfen und Beanstanden von Bewertungen für Dritte eine erlaubnispflichtige Rechtsdienstleistung ist. Anbieter ohne Erlaubnis dürfen diese Leistung nicht erbringen.

Nicht mit Textbausteinen arbeiten. Google wehrt Serienschreiben routiniert ab. Bei wiederholter Beanstandung derselben Bewertung kann die Plattform Rechtsmissbrauch einwenden und die Löschung dauerhaft verweigern. Ein missglückter Versuch erschwert den späteren, sauber begründeten Angriff.

Warum ein Fachanwalt

Google prüft Beanstandungen nach eigenen Richtlinien und nach der Rechtslage. Der Unterschied liegt darin, ob die Beanstandung erkennen lässt, dass der Absender die Rechtslage kennt und bereit ist, sie durchzusetzen. Eine Meldung über das Formular wird automatisiert bewertet. Eine begründete Rüge mit Rechtsgrundlage, Belegen und Fristsetzung wird anders behandelt.

Dazu kommt die Einschätzung vorab. Ein Anbieter, der jede Bewertung angreift, produziert Ablehnungen und verbraucht Ihre Glaubwürdigkeit bei der Plattform. Ich sage Ihnen vorher, welche Bewertung Aussicht hat und welche nicht.

Weiterführend

FAZ Logo
über 30 Jahre als Rechtsanwalt tätig Zugelassen seit 1994
2.100+ Mandate im Bewertungsrecht Unternehmen, Freiberufler und Praxen
10.000+ rechtswidrige Bewertungen gelöscht Google, kununu, jameda, Trustpilot u. a.

Stand: . Eigene Auswertung der Kanzleiakten

Jetzt Google Bewertung löschen lassen vom Anwalt

Rechtsanwalt Thomas Feil
Thomas Feil, Fachanwalt für IT-Recht
Ihr Spezialist für die Löschung negativer Google Bewertungen
Anfrage über Kontaktformular
https://
WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner