Consorsbank Phishing: Wie Sie sich effektiv schützen und im Ernstfall richtig handeln

Die E-Mail in Ihrem Posteingang wirkt auf den ersten Blick unauffällig, vielleicht sogar beruhigend offiziell. Das Logo der Consorsbank, eine vertraute Anrede und eine dringende Handlungsaufforderung: Ihr Konto sei aus Sicherheitsgründen vorübergehend eingeschränkt worden. Um es wieder freizuschalten, müssten Sie lediglich über den beigefügten Link Ihre Daten bestätigen. In einer Welt, in der wir unsere Finanzen fast ausschließlich online verwalten, kann eine solche Nachricht Unruhe auslösen und zu unüberlegten Reaktionen verleiten. Doch genau hier beginnt die Falle. Consorsbank Phishing und Geld weg? Ich helfe bundesweit!

Diese Art von Betrug, bekannt als Phishing, ist eine der hartnäckigsten und schädlichsten Bedrohungen im digitalen Raum. Als Fachanwalt für IT-Recht unterstütze ich täglich Mandanten, die Opfer von Internetbetrug geworden sind. Die Angriffe werden immer raffinierter und zielen auf Kunden aller Banken ab – die Consorsbank, als eine der führenden Online-Banken in Deutschland, steht dabei besonders im Fokus der Kriminellen. In diesem Beitrag zeige ich Ihnen nicht nur, wie Sie diese betrügerischen Versuche erkennen, sondern auch, welche strategischen Schritte Sie zur Prävention ergreifen können und wie Sie im Ernstfall entschlossen handeln, um Ihren finanziellen Schaden zu minimieren und Ihre Rechte durchzusetzen.

Update vom 06. Januar 2026: Betrügerische E-Mails nutzen Umstellung des SecurePlus-Verfahrens als Köder

Cyberkriminelle haben eine neue Angriffswelle gestartet, die sich eine tatsächliche Änderung bei der Consorsbank zunutze macht. Auf der offiziellen Webseite des Geldinstituts wurde kürzlich bekannt gegeben, dass bestimmte Anmeldevorgänge zukünftig ohne das bisherige „SecurePlus“-Authentifizierungsverfahren erfolgen werden. Genau diesen Umstand instrumentalisieren Betrüger nun für ihre perfiden Phishing-Attacken.

So gehen die Täter vor:

In den betrügerischen Nachrichten, die unter der Betreffzeile „WICHTIG: Handlungsbedarf bei Ihrem SecurePlus-Verfahren“ in den Postfächern landen, wird den Empfängern vorgegaukelt, eine unverzügliche Systemaktualisierung sei zwingend erforderlich. Nur durch diese Maßnahme – so die fadenscheinige Begründung – könne der uneingeschränkte Zugang zu sämtlichen Kontofunktionen auch weiterhin gewährleistet werden.

Typische Warnsignale dieser Betrugsmasche:

Obwohl die Verfasser scheinbar auf sicherheitsrelevante Aspekte Bezug nehmen, fällt bei genauerer Betrachtung auf, dass die Ausführungen bewusst vage und oberflächlich gehalten sind. Der Nachrichteninhalt erschöpft sich in einem knappen Informationstext, der keinerlei nachvollziehbare Erklärungen liefert, welche spezifischen Modifikationen tatsächlich anstehen oder welche Gefahren bei Nichtbeachtung drohen würden. Stattdessen prangt prominent eine Schaltfläche mit der Aufschrift „Jetzt Aktualisierung starten“ in der Nachricht.

Besonders perfide: Die künstliche Dringlichkeit

Die Betrüger setzen gezielt auf psychologische Manipulation durch zeitliche Druckausübung. Indem sie ein konkretes Datum – den 06.01.2026 – nennen und nachdrücklich auf die Notwendigkeit einer „fristgerechten Aktualisierung“ hinweisen, soll bei den Adressaten ein Gefühl der Dringlichkeit erzeugt werden. Diese Taktik zielt darauf ab, potenzielle Opfer zu vorschnellen, unüberlegten Reaktionen zu verleiten und so die natürliche Skepsis auszuhebeln.

Meine dringende Empfehlung: 

Klicken Sie unter keinen Umständen auf enthaltene Links oder Buttons. Kontaktieren Sie bei Unsicherheiten ausschließlich die Consorsbank über die Ihnen bekannten offiziellen Kommunikationswege. Sollten Sie bereits Daten preisgegeben haben, handeln Sie umgehend – sowohl gegenüber Ihrer Bank als auch mit rechtlicher Unterstützung.

Update 19.11.2025: Gefälschte Mitteilung über SecurePlus-App-Ablauf alarmiert Bankkunden

Aktuelle Warnung vor raffinierter Phishing-Kampagne im November 2025

Cyberkriminelle haben eine neue Strategie entwickelt, um Consorsbank-Kunden in die Falle zu locken. Der neueste Betrugsversuch nutzt die Verunsicherung bezüglich technischer Änderungen bei Banking-Anwendungen aus und zielt darauf ab, sensible Zugangsdaten zu erlangen.

Perfide Masche: Vorgetäuschter App-Ablauf als Köder

Die betrügerische Kommunikation erreicht potenzielle Opfer unter dem alarmierenden Betreff „Umgehende Bestätigung Ihrer Berechtigung“. Dieser Titel suggeriert bereits eine dringende Handlungsnotwendigkeit und soll Empfänger dazu verleiten, unüberlegt zu reagieren.

Das Kernstück der Täuschung besteht in der Behauptung, die SecurePlus-Applikation werde zum 16. November 2025 außer Betrieb genommen. Diese angebliche technische Änderung soll zur automatischen Sperrung des Online-Banking-Zugangs führen. Um diese vorgebliche Blockierung aufzuheben, müssten sich Kunden einer neuen Identitätsprüfung unterziehen.

Psychologische Manipulation durch Zeitdruck und Komfortversprechen

Besonders perfide an dieser Betrugsmasche ist die Kombination aus künstlich erzeugtem Zeitdruck und verlockenden Vereinfachungsversprechen. Die Kriminellen setzen bewusst eine extrem knappe Frist, um rationale Überlegungen zu verhindern und Panik zu schüren. Gleichzeitig wird eine „schnelle und unkomplizierte“ Abwicklung über einen integrierten Hyperlink versprochen – ein klassisches Element moderner Phishing-Angriffe.

Erkennungsmerkmale dieser Betrugsvarante

Mehrere charakteristische Indizien entlarven diese E-Mail als Fälschung:

  • Fragwürdige Absenderidentität: Die verwendete E-Mail-Adresse stammt nicht aus dem offiziellen Domainnamen der Consorsbank
  • Anonyme Kommunikation: Statt einer personalisierten Ansprache wird eine allgemeine Formulierung verwendet
  • Integrierte Verlinkung: Der direkte Verweis auf externe Seiten über eingefügte Links ist ein typisches Warnsignal
  • Erzwungene Eilbedürftigkeit: Die Erzeugung von Handlungsdruck durch angeblich drohende Kontosperrungen

Empfohlenes Vorgehen bei Erhalt derartiger Nachrichten

Bankkunden sollten bei Erhalt solcher E-Mails keinesfalls den enthaltenen Verlinkungen folgen. Stattdessen empfiehlt sich die direkte Kontaktaufnahme mit dem Kundenservice über die offiziellen Kommunikationskanäle der Bank. Echte technische Änderungen werden stets über mehrere Kanäle und mit ausreichendem Vorlauf kommuniziert.

Die aktuelle Betrugsmasche zeigt eindrucksvoll, wie Cyberkriminelle gesellschaftliche Trends und technologische Entwicklungen für ihre Zwecke instrumentalisieren. Bankkunden sollten daher besondere Vorsicht walten lassen und bei verdächtigen Mitteilungen immer den direkten Weg zur Bank wählen.

Update 22.08.2025 – Neue Phishing-Welle zur angeblichen Rufnummer-Bestätigung bei der Consorsbank

  • Worum es in der Nachricht geht:
    Kriminelle versenden derzeit E-Mails an Consorsbank-Kundinnen und -Kunden, in denen unter dem Vorwand eines störungsfreien, gewohnten Kontozugriffs eine umgehende Verifizierung der hinterlegten Telefonnummer gefordert wird. Die Bestätigung soll über einen in der Mail eingebetteten Link bzw. Button erfolgen.
  • Auffällige Druckmittel in der Mail:
    Besonders ins Auge fallen ein extrem kurzer Zeitrahmen von „48 Stunden“ sowie die Androhung, andernfalls persönlich eine Consorsbank-Filiale aufsuchen zu müssen, um den vollen Zugriff wieder freischalten zu lassen. Beide Elemente sind in roter Schrift hervorgehoben, ganz offenkundig, um zusätzlichen Handlungsdruck aufzubauen.
  • Deutliche Warnsignale für Phishing:
    • eine generische, unpersönliche Anrede („Sehr geehrter Kunde“)
    • eine zweifelhafte bzw. unseriöse Absenderadresse
    • eine Klickaufforderung über einen eingebetteten Hyperlink in der E-Mail
    • die sehr knappe Fristsetzung
    • die Drohung mit Konsequenzen (Filialbesuch), falls nicht reagiert wird

Bleiben Sie aufmerksam: Solche Mails zielen darauf ab, Zugangsdaten und persönliche Informationen abzugreifen. Nutzen Sie niemals die in der Nachricht enthaltenen Links. Rufen Sie stattdessen bekannte, offizielle Kontaktwege der Consorsbank auf oder melden Sie den Vorfall über die im Hauptartikel beschriebenen Schritte.

Update 06.08.2025 – Vorsicht vor betrügerischen Nachrichten im Umlauf! Kunden der Consorsbank sollen angeblich Telefonnummer bestätigen

Aktuell zirkulieren vermehrt irreführende Mitteilungen, die den Anschein erwecken, von der Consorsbank zu stammen. Diese Nachrichten fordern Empfänger unter dem Vorwand, mögliche Kontobeschränkungen abzuwenden, dringend zur Verifikation ihrer Rufnummer auf. Eine der jüngsten Varianten dieser betrügerischen Kommunikation trägt den prägnanten Titel: „Bitte geben Sie Ihre Telefonnummer innerhalb der nächsten 48 Stunden bekannt!“.

Besondere Vorsicht ist geboten bei der Gestaltung dieser Mitteilungen: Eine auffällige, rot gefärbte Hervorhebung der Frist von „48 Stunden“ sowie die drastische Androhung, zur „Wiederherstellung des vollen Zugangs eine Consorsbank-Filiale aufsuchen“ zu müssen, sind bewusst eingesetzte psychologische Tricks. Sie zielen darauf ab, Sie unter Zeitdruck zu setzen und zu überstürzten Reaktionen zu verleiten.

Ein genauer Blick auf die Absenderdetails entlarvt die Fälschung schnell: Sowohl die in der Nachricht angegebene Telefonnummer als auch die Absender-E-Mail-Adresse weichen signifikant von den offiziellen Kontaktdaten der Consorsbank ab. Ein weiteres Indiz für einen Phishing-Versuch ist die unpersönliche Anrede, wie „Sehr geehrter Kunde“, sowie die offensichtlich unseriöse Absenderadresse.

Es ist unerlässlich, bei solchen Nachrichten höchste Wachsamkeit zu zeigen und niemals auf eingebettete Links zu klicken oder persönliche Daten preiszugeben. Im Zweifel sollten Sie stets den direkten Kontakt zu Ihrer Bank über die offiziellen und Ihnen bekannten Kommunikationswege suchen.

Update 04.08.2025 – Betrug durch angebliche Verlängerung des „SecurePlus-Zugangs“ bei der Consorsbank

In der heutigen digitalen Landschaft sind wir ständig wachsam gegenüber Cyberkriminalität. Eine aktuelle Betrugsmasche, die speziell Kunden der Consorsbank ins Visier nimmt, macht derzeit die Runde. Unter dem Vorwand „Wartungsarbeiten für Ihren Sicherheitsdienst“ werden Empfänger aufgefordert, ihren „SecurePlus-Zugang“ zu erneuern. Dies soll angeblich bis zum 1. August 2025 geschehen, um einen reibungslosen Zugriff auf das eigene Konto sicherzustellen.

Merkmale, die Argwohn wecken sollten:

Bei genauerer Betrachtung fallen jedoch schnell Ungereimtheiten auf. Die Nachricht ist auffallend unprofessionell gestaltet: Es fehlen zahlreiche Leerzeichen, ein roter Bestätigungsbutton enthält einen offensichtlichen Rechtschreibfehler, und das offizielle Banklogo ist nirgends zu finden. Der abschließende „wichtigeHinweis“ zur Preisgabe sensibler Daten verstärkt den Verdacht zusätzlich.

So erkennen Sie Phishing-Versuche:

  • Unpersönliche Ansprache: Echte Bankmitteilungen richten sich in der Regel direkt an Sie.
  • Dubiose Absenderadresse: Überprüfen Sie immer die E-Mail-Adresse des Absenders.
  • Links in der E-Mail: Seien Sie extrem vorsichtig bei Links, die Sie in E-Mails zum Login auffordern.
  • Drohungen mit Dienstunterbrechungen: Kriminelle versuchen oft, durch die Androhung von Konsequenzen Druck zu erzeugen.
  • Kurze Fristen: Eine extrem kurze Fristsetzung ist ein häufiges Merkmal von Betrugsversuchen.
  • Mangelnde Sorgfalt: Fehlende Leerzeichen und Rechtschreibfehler, wie „Verlängerungbestätigen“, sind klare Indikatoren für eine unseriöse Nachricht.

Im Zweifelsfall ist es immer ratsam, direkten Kontakt mit Ihrer Bank aufzunehmen, anstatt auf Links in verdächtigen E-Mails zu klicken. Ihre Sicherheit hat oberste Priorität.

Was genau ist Phishing und warum ist die Consorsbank ein attraktives Ziel?

Phishing ist im Grunde ein digitaler Trickdiebstahl. Der Begriff leitet sich vom englischen Wort „fishing“ (Angeln) ab, wobei das „Ph“ für die künstliche, manipulative Natur des Angriffs steht. Die Täter „angeln“ nach sensiblen Informationen wie Passwörtern, TANs (Transaktionsnummern) oder persönlichen Daten, indem sie sich als vertrauenswürdige Institution ausgeben. Sie nutzen dabei E-Mails, SMS (dann als „Smishing“ bezeichnet) oder gefälschte Webseiten, die dem Original zum Verwechseln ähnlich sehen. Consorsbank Phishing?

Die Consorsbank ist aus mehreren Gründen ein Hauptziel für solche Attacken. Erstens verwaltet sie als große Direktbank erhebliche Vermögenswerte für eine digital affine Kundschaft. Wo viel Geld online bewegt wird, sind Betrüger nicht weit. Zweitens agieren die Kunden der Consorsbank fast ausschließlich digital, was sie empfänglicher für Online-Kommunikation – und damit auch für Phishing-Versuche – macht. Die Täter spekulieren darauf, dass die Nutzer an den digitalen Austausch mit ihrer Bank gewöhnt sind und eine gefälschte Nachricht im Alltagsstress nicht sofort als solche identifizieren.

Die Anatomie einer Consorsbank-Phishing-Mail: So entlarven Sie den Betrug

Die gute Nachricht ist: Fast jede Phishing-Mail enthält verräterische Merkmale. Man muss nur wissen, worauf man achten muss. Die Täter setzen auf eine Mischung aus technischer Täuschung und psychologischer Manipulation. Lassen Sie uns die typischen Elemente einer solchen Nachricht detailliert analysieren.

Ein zentrales Merkmal ist die Absenderadresse. Oftmals wirkt sie auf den ersten Blick legitim, doch bei genauerem Hinsehen offenbaren sich Ungereimtheiten. Statt einer offiziellen Domain wie @consorsbank.de werden oft leicht abgewandelte Varianten wie @consors-sicherheit.de oder Adressen von allgemeinen Anbietern wie Gmail oder GMX verwendet. Seien Sie hier besonders wachsam und prüfen Sie den Absender immer kritisch.

Auch die Anrede kann ein wichtiger Hinweis sein. Banken wie die Consorsbank, die Wert auf eine persönliche Kundenbeziehung legen, werden Sie in der Regel mit Ihrem vollen Namen ansprechen. Eine unpersönliche Begrüßung wie „Sehr geehrter Kunde“ oder „Hallo Kontoinhaber“ ist ein starkes Indiz für einen massenhaft versendeten Betrugsversuch.

Vorsicht, wenn es dringlich wird – Consorsbank Phishing

Das Herzstück der psychologischen Manipulation ist die Erzeugung von Dringlichkeit und einer Drohkulisse. Formulierungen wie „Ihr Konto wird in 24 Stunden gesperrt“, „Sofortiges Handeln erforderlich“ oder „Verdächtige Aktivitäten festgestellt“ sollen Panik auslösen. Dieser künstlich erzeugte Zeitdruck soll Sie davon abhalten, die Nachricht in Ruhe zu prüfen und rational zu handeln. Eine seriöse Bank wird Ihnen stets angemessene Fristen setzen und Sie niemals auf diese Weise unter Druck setzen.

Der gefährlichste Teil einer Phishing-Mail ist der eingebettete Link. Er verspricht, Sie zur offiziellen Webseite zu führen, leitet Sie aber tatsächlich auf eine perfekt nachgebaute Fälschung um. Bevor Sie jemals auf einen Link in einer E-Mail klicken, bewegen Sie den Mauszeiger darüber (ohne zu klicken). In der Statusleiste Ihres Browsers oder E-Mail-Programms wird die tatsächliche Ziel-URL angezeigt. Wenn diese Adresse nicht exakt mit der offiziellen Domain www.consorsbank.de übereinstimmt, handelt es sich um einen Betrugsversuch.

Früher waren Grammatik- und Rechtschreibfehler ein sicheres Zeichen für Phishing. Zwar hat sich die Qualität der Texte durch den Einsatz von KI-Übersetzungstools verbessert, doch Fehler in Satzbau, Zeichensetzung oder eine seltsame Wortwahl sind weiterhin häufig anzutreffen und sollten als deutliches Warnsignal verstanden werden. Bei Consorsbank Phishing helfe ich sofort!

Aktuelle Phishing-Maschen, die Sie kennen sollten

Die Betrüger passen ihre Methoden ständig an. Aktuell sind mehrere Narrative im Umlauf, die auf Kunden der Consorsbank abzielen:

  1. Die SecurePlus-App-Falle: Sie erhalten eine Nachricht, dass Ihre SecurePlus-App, das zentrale Sicherheitsinstrument der Consorsbank, abläuft oder aktualisiert werden muss. Der Link führt Sie auf eine Seite, auf der Sie Ihre Zugangsdaten und eine TAN eingeben sollen, um die App neu zu aktivieren. In Wahrheit fangen die Täter diese Daten ab, um sich Zugang zu Ihrem Konto zu verschaffen und die Kontrolle über Ihr Sicherheitsverfahren zu erlangen.
  2. Die angebliche Datenüberprüfung: Unter dem Vorwand neuer EU-Richtlinien (z.B. PSD2) oder einer internen Systemumstellung werden Sie aufgefordert, Ihre persönlichen Daten zu verifizieren. Auch hier ist das Ziel, Ihre Login-Informationen zu stehlen.
  3. Die Warnung vor unbefugtem Zugriff: Paradoxerweise warnen die Täter selbst vor einem angeblich verdächtigen Login-Versuch und fordern Sie auf, Ihr Konto über einen Link zu sichern. Wer dem folgt, liefert den Betrügern den Schlüssel zu seinem Depot direkt frei Haus.

Prävention als Strategie: So schützen Sie Ihr Vermögen proaktiv

Der beste Schutz vor Phishing ist eine Kombination aus technischer Vorsicht und einem geschulten, kritischen Bewusstsein. Agieren Sie proaktiv, um Betrügern keine Angriffsfläche zu bieten.

  • Nutzen Sie Lesezeichen: Rufen Sie die Webseite der Consorsbank niemals über einen Link aus einer E-Mail auf. Speichern Sie die offizielle Adresse https://www.consorsbank.de als Lesezeichen in Ihrem Browser und nutzen Sie ausschließlich diesen Weg für den Login.
  • Stärken Sie Ihre Passwörter: Verwenden Sie für Ihr Online-Banking ein langes, komplexes und einzigartiges Passwort, das Sie nirgendwo sonst einsetzen. Ein Passwort-Manager kann Ihnen helfen, den Überblick zu behalten.
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung ist Ihr Schutzschild: Die SecurePlus-App ist mehr als eine Pflicht; sie ist Ihr wichtigster Schutz. Jede Transaktion und jeder Login muss über dieses zweite, unabhängige Gerät freigegeben werden. Geben Sie niemals eine TAN frei für einen Vorgang, den Sie nicht selbst aktiv gestartet haben.
  • Seien Sie grundsätzlich misstrauisch: Gehen Sie bei jeder unaufgeforderten Nachricht, die Sie zu einer Handlung bezüglich Ihres Bankkontos auffordert, von einem Betrugsversuch aus, bis das Gegenteil bewiesen ist. Im Zweifel rufen Sie die Consorsbank über die offizielle, selbst herausgesuchte Telefonnummer an und fragen nach.

„Hilfe, ich habe geklickt!“ – Was nach einem Angriff sofort zu tun ist

Sollten Sie in die Falle getappt sein und Ihre Daten auf einer gefälschten Seite eingegeben haben, ist schnelles und entschlossenes Handeln entscheidend, um den Schaden zu begrenzen.

  1. Sperren Sie Ihren Zugang: Kontaktieren Sie umgehend die Consorsbank über die offizielle Sperrhotline. Diese finden Sie auf der echten Webseite. Erklären Sie die Situation und lassen Sie Ihren Online-Zugang sowie alle Karten sofort sperren.
  2. Ändern Sie Ihre Passwörter: Falls Sie dasselbe oder ein ähnliches Passwort auch für andere Dienste nutzen, ändern Sie es dort ebenfalls unverzüglich.
  3. Dokumentieren und kontrollieren: Überprüfen Sie Ihre Kontoumsätze akribisch auf unautorisierte Abbuchungen. Sichern Sie die Phishing-Mail als Beweismittel (speichern, nicht nur löschen).
  4. Erstatten Sie eine Strafanzeige: Gehen Sie zur Polizei und erstatten Sie Anzeige gegen Unbekannt. Dies ist nicht nur für die Strafverfolgung wichtig, sondern auch eine wesentliche Voraussetzung für die spätere Auseinandersetzung mit der Bank.

Die rechtliche Dimension: Ihre Ansprüche und die Rolle des Anwalts

Nach einem Phishing-Angriff stellt sich oft die Frage, wer für den entstandenen Schaden haftet. Grundsätzlich gilt nach § 675u BGB, dass die Bank verpflichtet ist, Ihnen den Betrag einer nicht autorisierten Überweisung unverzüglich zu erstatten.

Die Bank wird jedoch häufig einwenden, der Kunde habe grob fahrlässig gehandelt und sei deshalb für den Schaden selbst verantwortlich. Dies ist der Punkt, an dem eine kompetente anwaltliche Unterstützung entscheidend wird. Die Hürden für die Annahme einer groben Fahrlässigkeit sind hoch, und die Beweislast liegt bei der Bank. Als Ihr Anwalt prüfe ich den Einzelfall genau: War die Phishing-Mail so professionell gemacht, dass sie kaum als Fälschung zu erkennen war? Haben die Sicherheitssysteme der Bank möglicherweise versagt?

Meine Aufgabe ist es, Ihre Interessen gegenüber der Bank strategisch und mit der nötigen Entschlossenheit durchzusetzen. Ich übernehme die Kommunikation, analysiere die Argumente der Gegenseite und erarbeite eine auf Ihren Fall zugeschnittene Strategie, um Ihre Ansprüche auf Rückerstattung effektiv zu verfolgen.

Schlussfolgerung Consorsbank Phishing: Wissen und Handeln als Ihr stärkster Schutz

Phishing-Angriffe im Namen der Consorsbank sind eine reale Gefahr, aber Sie sind ihr nicht schutzlos ausgeliefert. Durch ein geschärftes Bewusstsein für die Taktiken der Betrüger und die konsequente Anwendung von Sicherheitsmaßnahmen können Sie das Risiko erheblich minimieren. Und sollte es doch einmal zu einem Vorfall kommen, bewahren Sie Ruhe und handeln Sie strukturiert nach den oben genannten Schritten.

Ihr Vermögen und Ihr guter Ruf sind Ihr höchstes Gut. Der Schutz dieser Werte im digitalen Raum erfordert Wachsamkeit und im Ernstfall eine kompetente rechtliche Begleitung.

Sollten Sie Opfer eines Phishing-Angriffs geworden sein oder eine proaktive rechtliche Beratung zum Schutz Ihrer digitalen Finanzen wünschen, zögern Sie nicht, Kontakt aufzunehmen. In einer kostenlosen Erstberatung können wir Ihre Situation analysieren und eine effektive Strategie für Ihr weiteres Vorgehen entwickeln.

Consorsbank Phishing und Geld weg? Fachanwalt IT-Recht hilft bundesweit!

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Rechtsanwalt Thomas Feil
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Allerdings ist der Betrag nicht hoch genug, sodass sich eine rechtliche Vertretung für Sie in diesem Fall wirtschaftlich höchstwahrscheinlich nicht lohnen wird. 

Das können Sie dennoch tun:

 



Mussten Sie bereits negative Erfahrungen durch Phishing sammeln? Dann würden Sie auch anderen Betroffenen sehr helfen, wenn Sie das Vorgehen in einem Kommentar beschreiben. Vielen Dank!

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