Kununu-Bewertungen löschen lassen: Ihr Weg zu einem besseren Online-Ruf

Negative Arbeitgeberbewertungen erfolgreich entfernen – So schützen Sie Ihr Unternehmensimage

📋 Zusammenfassung auf einen Blick

🎯 Kernthema: Rechtliche Möglichkeiten zur Löschung negativer Kununu-Bewertungen

⚖️ Rechtliche Grundlagen: Persönlichkeitsrecht, Unternehmenspersönlichkeitsrecht, Meinungsfreiheit

🔍 Prüfkriterien: Unwahre Tatsachenbehauptungen, Schmähkritik, fehlender Sachbezug

📝 Vorgehensweise: Außergerichtliche Löschungsaufforderung, gerichtliche Durchsetzung

⏱️ Zeitfaktor: Schnelles Handeln erhöht Erfolgschancen deutlich

💼 Erfolgsaussichten: Bei rechtswidrigen Bewertungen sehr gut bis gut

🛡️ Prävention: Aktives Reputationsmanagement schützt langfristig

Das Wichtigste in Kürze: Kununu-Bewertungen löschen lassen

  • Negative Kununu-Bewertungen können das Unternehmensimage gefährden, sind jedoch nicht immer rechtswidrig.
  • Wichtige Rechtsgründe sind unwahre Tatsachenbehauptungen, Schmähkritik und fehlender Sachbezug.
  • Die Löschung beginnt mit einer Dokumentation, gefolgt von einer rechtlichen Prüfung und einer außergerichtlichen Löschungsaufforderung.
  • Wenn Kununu nicht reagiert, können einstweilige Verfügung oder Klage ein weiteres Vorgehen sein.
  • Aktives Reputationsmanagement und schnelles Handeln sind entscheidend, um den Schaden zu minimieren und negative Bewertungen zu vermeiden.

Negative Bewertungen auf Kununu können für Unternehmen existenzbedrohend sein. Potenzielle Bewerber informieren sich heute selbstverständlich über ihren künftigen Arbeitgeber im Internet. Eine schlechte Bewertung auf der Plattform Kununu kann dabei den Unterschied machen, ob sich qualifizierte Fachkräfte bewerben oder nicht. Doch nicht jede negative Bewertung muss hingenommen werden. Dieser Ratgeber zeigt Ihnen, wann und wie Sie Kununu-Bewertungen erfolgreich löschen lassen können.

Was ist Kununu und warum sind Bewertungen dort so wichtig?

Kununu ist Deutschlands größte Arbeitgeberbewertungsplattform. Aktuelle und ehemalige Mitarbeiter können dort anonym ihren Arbeitgeber bewerten und ihre Erfahrungen schildern. Die Plattform hat sich in den vergangenen Jahren zu einem zentralen Instrument der Personalgewinnung entwickelt. Bewerber nutzen Kununu intensiv, um sich ein Bild von potenziellen Arbeitgebern zu machen.

Die Bewertungen auf Kununu umfassen verschiedene Kategorien wie Arbeitsatmosphäre, Kommunikation, Kollegenzusammenhalt, Work-Life-Balance, Vorgesetztenverhalten, Gleichberechtigung, Umgang mit älteren Kollegen, Arbeitsbedingungen, Umwelt- und Sozialbewusstsein sowie Gehalt und Zusatzleistungen. Zusätzlich können Bewerter Freitextkommentare verfassen, in denen sie ihre Erfahrungen detailliert schildern.

Für Unternehmen bedeutet dies: Eine einzige negative Bewertung kann erheblichen Schaden anrichten. Sie beeinflusst nicht nur die Wahrnehmung potenzieller Bewerber, sondern kann auch das Vertrauen von Kunden, Geschäftspartnern und der Öffentlichkeit beeinträchtigen. Deshalb ist es für betroffene Unternehmen von großer Bedeutung zu wissen, wann und wie sie gegen rechtswidrige Bewertungen vorgehen können.

Wann ist eine Kununu-Bewertung rechtswidrig?

Nicht jede negative Bewertung ist automatisch rechtswidrig. Die Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut, das auch für Arbeitnehmerbewertungen gilt. Dennoch gibt es klare rechtliche Grenzen. Eine Kununu-Bewertung ist rechtswidrig, wenn sie gegen das Unternehmenspersönlichkeitsrecht verstößt.

Unwahre Tatsachenbehauptungen

Der häufigste Fall rechtswidriger Bewertungen sind unwahre Tatsachenbehauptungen. Dabei handelt es sich um Aussagen, die objektiv überprüfbar sind und sich als falsch erweisen lassen. Wenn ein Bewerter beispielsweise behauptet, das Unternehmen zahle Gehälter nicht pünktlich oder verstoße gegen Arbeitsschutzbestimmungen, obwohl dies nachweislich nicht der Fall ist, liegt eine unwahre Tatsachenbehauptung vor.

Die Abgrenzung zwischen Tatsachenbehauptung und Meinungsäußerung ist dabei entscheidend. Eine Tatsachenbehauptung ist dem Beweis zugänglich. Sie kann als wahr oder unwahr festgestellt werden. Eine Meinungsäußerung hingegen ist durch Elemente der Stellungnahme und des Dafürhaltens geprägt. Sie drückt eine subjektive Bewertung aus.

Wahre Tatsachenbehauptungen müssen grundsätzlich hingenommen werden, auch wenn sie für das Unternehmen unangenehm sind. Das Persönlichkeitsrecht verleiht keinen Anspruch darauf, nur so dargestellt zu werden, wie es einem genehm ist. Anders verhält es sich bei unwahren Tatsachenbehauptungen. Diese sind rechtswidrig und können zur Löschung gebracht werden.

Schmähkritik und Formalbeleidigungen

Eine weitere Grenze der zulässigen Meinungsäußerung ist die Schmähkritik. Dabei handelt es sich um Äußerungen, bei denen nicht mehr die Auseinandersetzung in der Sache, sondern die Diffamierung der Person im Vordergrund steht. Schmähkritik liegt vor, wenn die Äußerung jenseits auch polemischer und überspitzter Kritik in der persönlichen Herabsetzung besteht.

Auch reine Formalbeleidigungen ohne sachlichen Gehalt sind unzulässig. Wenn ein Bewerter beispielsweise den Geschäftsführer als „inkompetent und unseriös“ bezeichnet, ohne dies mit konkreten Tatsachen zu untermauern, kann dies eine rechtswidrige Schmähkritik darstellen.

Fehlender Sachbezug

Bewertungen müssen sich auf die berufliche Sphäre beziehen. Äußerungen, die die Privatsphäre von Führungskräften oder Mitarbeitern betreffen, sind grundsätzlich unzulässig. Auch Bewertungen von Personen, die nie in einem Arbeitsverhältnis zum Unternehmen standen, sind rechtswidrig.

Wenn Sie nachweisen können, dass der Verfasser der Bewertung nie Mitarbeiter Ihres Unternehmens war, haben Sie gute Chancen auf eine Löschung. Gleiches gilt, wenn die geschilderten Ereignisse nachweislich nie stattgefunden haben.

Überzogene Pauschalurteile

Auch überzogene Pauschalurteile ohne tatsächliche Grundlage können rechtswidrig sein. Wenn eine Meinungsäußerung auf unwahren Tatsachen aufbaut, kann sie im Rahmen der Abwägung zurücktreten. Eine Bewertung, die das Unternehmen pauschal als „schlechtesten Arbeitgeber“ bezeichnet, ohne dies mit konkreten Beispielen zu belegen, kann unzulässig sein.

Der rechtliche Rahmen: Meinungsfreiheit versus Unternehmenspersönlichkeitsrecht

Bei der Beurteilung von Kununu-Bewertungen stehen sich zwei wichtige Rechtsgüter gegenüber: die Meinungsfreiheit des Bewerters und das Unternehmenspersönlichkeitsrecht. Beide sind verfassungsrechtlich geschützt und müssen im Einzelfall gegeneinander abgewogen werden.

Die Meinungsfreiheit schützt das Recht, seine Meinung frei zu äußern. Dies umfasst auch kritische und negative Äußerungen über Arbeitgeber. Arbeitnehmerbewertungsportale wie Kununu erfüllen eine wichtige Funktion für die Transparenz am Arbeitsmarkt. Sie ermöglichen es Bewerbern, sich ein realistisches Bild von potenziellen Arbeitgebern zu machen.

Auf der anderen Seite steht das Unternehmenspersönlichkeitsrecht. Auch juristische Personen haben ein Recht auf Schutz ihres sozialen Geltungs- und Achtungsbereichs. Sie müssen nicht hinnehmen, dass ihr Ruf durch unwahre oder unsachliche Äußerungen beschädigt wird.

Die Abwägung zwischen diesen beiden Rechtsgütern erfolgt nach folgenden Grundsätzen: Wahre Tatsachenbehauptungen sind grundsätzlich hinzunehmen. Bei Meinungsäußerungen kommt es darauf an, ob sie auf einer ausreichenden Tatsachengrundlage beruhen und ob sie sachlich bleiben oder in Schmähkritik umschlagen. Unwahre Tatsachenbehauptungen sind grundsätzlich rechtswidrig.

Wie Sie gegen rechtswidrige Kununu-Bewertungen vorgehen

Wenn Sie eine rechtswidrige Bewertung auf Kununu entdeckt haben, sollten Sie schnell handeln. Je länger eine negative Bewertung online steht, desto mehr Schaden kann sie anrichten. Gleichzeitig ist ein strukturiertes und rechtlich fundiertes Vorgehen wichtig.

Schritt 1: Dokumentation der Bewertung

Sichern Sie zunächst die Bewertung durch Screenshots. Dokumentieren Sie das Datum, die URL und den vollständigen Inhalt der Bewertung. Diese Dokumentation ist wichtig für das weitere Vorgehen und dient als Beweismittel.

Schritt 2: Rechtliche Prüfung

Lassen Sie die Bewertung rechtlich prüfen. Dabei geht es um die Frage, ob die Bewertung tatsächlich rechtswidrig ist. Diese Prüfung sollte durch einen spezialisierten Rechtsanwalt erfolgen. Nicht jede negative Bewertung ist rechtswidrig, und ein erfolgloses Vorgehen kann das Unternehmen zusätzlich belasten.

Bei der rechtlichen Prüfung wird analysiert, ob es sich um Tatsachenbehauptungen oder Meinungsäußerungen handelt, ob die Tatsachenbehauptungen wahr oder unwahr sind, ob Schmähkritik vorliegt und ob die Bewertung einen ausreichenden Sachbezug aufweist.

Schritt 3: Außergerichtliche Löschungsaufforderung

Im ersten Schritt sollten Sie Kununu direkt zur Löschung der Bewertung auffordern. Die Plattform hat ein eigenes Meldesystem für rechtswidrige Inhalte. Allerdings zeigt die Erfahrung, dass Kununu sehr zurückhaltend mit Löschungen ist und hohe Anforderungen an den Nachweis der Rechtswidrigkeit stellt.

Eine qualifizierte anwaltliche Löschungsaufforderung hat deutlich bessere Erfolgschancen als eine einfache Meldung über das Meldeformular. In der Löschungsaufforderung sollten Sie präzise darlegen, warum die Bewertung rechtswidrig ist, welche konkreten Aussagen beanstandet werden und welche Beweise Sie für die Rechtswidrigkeit haben.

Setzen Sie Kununu eine angemessene Frist zur Löschung. Diese sollte nicht zu kurz sein, aber auch nicht unnötig lang. Eine Frist von sieben bis zehn Tagen ist in der Regel angemessen.

Schritt 4: Gerichtliche Durchsetzung

Wenn Kununu der Löschungsaufforderung nicht nachkommt, bleibt nur der Weg zum Gericht. Hier haben Sie zwei Möglichkeiten: Sie können eine einstweilige Verfügung beantragen oder Klage erheben.

Eine einstweilige Verfügung hat den Vorteil, dass sie schnell erwirkt werden kann. Sie ist das Mittel der Wahl, wenn es um die schnelle Beseitigung einer rechtswidrigen Bewertung geht. Voraussetzung ist, dass Sie einen Verfügungsgrund glaubhaft machen können. Dieser liegt in der Regel vor, wenn die Bewertung aktuell ist und Sie zeitnah gegen sie vorgehen.

Für die einstweilige Verfügung müssen Sie glaubhaft machen, dass die Bewertung rechtswidrig ist. Dies geschieht in der Regel durch eine eidesstattliche Versicherung, in der Sie darlegen, dass die in der Bewertung behaupteten Tatsachen unwahr sind oder dass der Bewerter nie Mitarbeiter Ihres Unternehmens war.

Die Erfolgsaussichten einer einstweiligen Verfügung sind bei klar rechtswidrigen Bewertungen gut. Gerichte sind grundsätzlich bereit, unwahre Tatsachenbehauptungen und Schmähkritik zu unterbinden.

Schritt 5: Durchsetzung der Löschung

Wenn Sie eine einstweilige Verfügung oder ein Urteil erwirkt haben, muss Kununu die Bewertung löschen. Die Plattform kommt gerichtlichen Anordnungen in der Regel nach. Sollte dies nicht der Fall sein, können Sie die Löschung im Wege der Zwangsvollstreckung durchsetzen.

Besondere Herausforderungen bei Kununu-Bewertungen

Die Durchsetzung von Löschungsansprüchen gegen Kununu-Bewertungen bringt einige besondere Herausforderungen mit sich, die Sie kennen sollten.

Anonymität der Bewerter

Eine zentrale Herausforderung ist die Anonymität der Bewerter. Kununu ermöglicht es Nutzern, anonym zu bewerten. Dies erschwert die Identifizierung des Verfassers und damit auch die Durchsetzung von Ansprüchen direkt gegen den Bewerter.

In der Praxis bedeutet dies, dass Sie sich in der Regel an Kununu als Plattformbetreiber wenden müssen. Kununu ist als sogenannter Störer verpflichtet, rechtswidrige Inhalte zu entfernen, sobald das Unternehmen sie auf die Rechtswidrigkeit hingewiesen hat.

Beweislast

Eine weitere Herausforderung liegt in der Beweislast. Sie müssen nachweisen, dass die in der Bewertung aufgestellten Tatsachenbehauptungen unwahr sind. Dies kann schwierig sein, insbesondere wenn es um Vorgänge geht, die sich im internen Betriebsablauf abgespielt haben sollen.

Bei der Behauptung, ein bestimmter Mitarbeiter habe nie für das Unternehmen gearbeitet, ist der Nachweis relativ einfach. Sie können durch Vorlage Ihrer Personalakten belegen, dass die Person nie beschäftigt war. Schwieriger wird es bei Behauptungen über konkrete Vorgänge im Unternehmen. Hier kann es erforderlich sein, durch eidesstattliche Versicherungen von Mitarbeitern oder anderen Beweismitteln die Unwahrheit der Behauptungen zu belegen.

Abgrenzung zwischen Tatsache und Meinung

Die Abgrenzung zwischen Tatsachenbehauptung und Meinungsäußerung ist oft schwierig und im Einzelfall umstritten. Während unwahre Tatsachenbehauptungen rechtswidrig sind, müssen Meinungsäußerungen grundsätzlich hingenommen werden, auch wenn sie negativ sind.

Die Rechtsprechung hat hierzu differenzierte Kriterien entwickelt. Entscheidend ist, ob die Äußerung dem Beweis zugänglich ist. Wenn eine Aussage objektiv als wahr oder unwahr festgestellt werden kann, handelt es sich um eine Tatsachenbehauptung. Wenn die Aussage hingegen eine subjektive Bewertung darstellt, liegt eine Meinungsäußerung vor.

In der Praxis sind viele Bewertungen Mischformen aus Tatsachenbehauptungen und Meinungsäußerungen. Dann kommt es darauf an, ob die Meinungsäußerung auf einer ausreichenden Tatsachengrundlage beruht. Wenn die tatsächliche Grundlage fehlt oder unwahr ist, kann auch die darauf aufbauende Meinungsäußerung rechtswidrig sein.

Kosten und Dauer des Verfahrens

Die Kosten für die Löschung einer Kununu-Bewertung hängen vom konkreten Fall ab. Bei einer außergerichtlichen Löschung durch anwaltliche Intervention fallen in der Regel nur die Anwaltskosten an. Diese richten sich nach dem Gegenstandswert, der bei Reputationssachen häufig mit 5.000 bis 50.000 Euro angesetzt wird.

Wenn ein gerichtliches Verfahren erforderlich wird, kommen Gerichtskosten hinzu. Bei einer einstweiligen Verfügung können Sie mit Gesamtkosten im niedrigen bis mittleren vierstelligen Bereich rechnen, abhängig vom Streitwert. Diese Kosten können Sie im Erfolgsfall von Kununu als unterlegener Partei erstattet verlangen.

Die Dauer des Verfahrens variiert ebenfalls. Eine außergerichtliche Löschung kann innerhalb weniger Tage bis Wochen erfolgen, wenn Kununu der Aufforderung nachkommt. Eine einstweilige Verfügung kann innerhalb weniger Tage bis Wochen erwirkt werden. Ein Hauptsacheverfahren dauert in der Regel mehrere Monate.

Prävention: Wie Sie negative Bewertungen vermeiden

Der beste Schutz gegen negative Kununu-Bewertungen ist ein gutes Arbeitsklima und eine faire Behandlung der Mitarbeiter. Dennoch lassen sich negative Bewertungen nicht immer vermeiden. Ein aktives Reputationsmanagement kann helfen, den Schaden zu begrenzen.

Reagieren Sie auf Bewertungen, auch auf negative. Kununu bietet Arbeitgebern die Möglichkeit, auf Bewertungen zu antworten. Nutzen Sie diese Möglichkeit, um sachlich Stellung zu nehmen. Vermeiden Sie dabei Rechtfertigungen oder Angriffe auf den Bewerter. Zeigen Sie stattdessen, dass Sie Kritik ernst nehmen und bereit sind, sich zu verbessern.

Ermutigen Sie zufriedene Mitarbeiter, positive Bewertungen abzugeben. Eine Vielzahl positiver Bewertungen kann einzelne negative Bewertungen relativieren. Achten Sie dabei darauf, dass die Bewertungen authentisch sind. Gefälschte oder gekaufte Bewertungen sind nicht nur unzulässig, sondern schaden Ihrem Ruf langfristig.

Pflegen Sie eine offene Kommunikationskultur im Unternehmen. Viele negative Bewertungen entstehen aus Frustration über mangelnde Kommunikation oder ungelöste Konflikte. Wenn Mitarbeiter das Gefühl haben, dass ihre Anliegen ernst genommen werden, sinkt die Wahrscheinlichkeit negativer Bewertungen.

Fazit

Negative Kununu-Bewertungen können für Unternehmen erhebliche Probleme verursachen. Sie beeinflussen die Wahrnehmung potenzieller Bewerber und können die Personalgewinnung erschweren. Nicht jede negative Bewertung muss jedoch hingenommen werden. Wenn eine Bewertung unwahre Tatsachenbehauptungen enthält, Schmähkritik darstellt oder keinen Sachbezug aufweist, haben Sie gute Chancen, sie löschen zu lassen.

Der Weg zur Löschung führt in der Regel über eine außergerichtliche Löschungsaufforderung an Kununu. Wenn dies nicht zum Erfolg führt, kann eine einstweilige Verfügung oder Klage erforderlich sein. Die Erfolgsaussichten sind bei klar rechtswidrigen Bewertungen gut, erfordern aber eine sorgfältige rechtliche Prüfung und Vorbereitung.

Wichtig ist, schnell zu handeln. Je länger eine rechtswidrige Bewertung online steht, desto größer ist der Schaden. Gleichzeitig sollten Sie nicht überstürzt vorgehen, sondern das Vorgehen rechtlich fundiert vorbereiten.

Neben der Löschung rechtswidriger Bewertungen ist ein aktives Reputationsmanagement wichtig. Positive Bewertungen, sachliche Reaktionen auf Kritik und eine offene Kommunikationskultur im Unternehmen sind die beste Prävention gegen nachhaltige Reputationsschäden.

Persönliche Beratung in Ihrer Situation

Jeder Fall ist anders und erfordert eine individuelle rechtliche Bewertung. Die Frage, ob eine Kununu-Bewertung in Ihrem konkreten Fall rechtswidrig ist und welche Erfolgsaussichten eine Löschung hat, lässt sich nur nach Prüfung der spezifischen Umstände beantworten.

Ich unterstütze Sie gerne bei der Durchsetzung Ihrer Rechte. Mit meiner langjährigen Erfahrung im Reputationsmanagement und der Löschung negativer Online-Bewertungen kann ich Ihre Situation schnell einschätzen und eine effektive Strategie entwickeln. Kontaktieren Sie mich für eine unverbindliche Ersteinschätzung Ihres Falls. Gemeinsam finden wir den besten Weg, Ihren guten Ruf zu schützen und rechtswidrige Bewertungen zu entfernen.

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