DKB Phishing 2024 – Geld zurĂŒck 📊

Als beratender Fachanwalt fĂŒr IT-Recht beobachte ich mit Sorge, wie Phishing-Attacken im Jahr 2024 zugenommen haben. Insbesondere die Deutsche Kreditbank (DKB) scheint ein beliebtes Ziel fĂŒr Cyberkriminelle zu sein. In diesem Beitrag möchte ich Ihnen wertvolle Tipps geben, wie Sie sich vor diesen immer raffinierter werdenden DKB-Phishing-Angriffen schĂŒtzen können.

Einleitung

Phishing-Angriffe und DKB Phishing sind keine Neuheit, jedoch hat die QualitÀt und Frequenz dieser Angriffe in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Kunden der DKB sind hierbei besonders betroffen.

Es ist wichtig, sich aktiv gegen diese Bedrohungen zu wappnen. Als Ihr Berater im Bereich IT-Recht will ich Sie nicht nur ĂŒber Ihre Rechte aufklĂ€ren, sondern auch prĂ€ventive Maßnahmen erörtern.

Update 2024 – Aktuelle Phishing-Warnungen fĂŒr die DKB

Kunden der Deutschen Kreditbank AG (DKB) mĂŒssen sich vor einer neuen Phishing-Methode in Acht nehmen. Die BetrĂŒger senden eine E-Mail, die vorgibt, eine neue Nachricht im persönlichen DKB-Postfach zu enthalten. Um diese Nachricht zu lesen, wird man aufgefordert, einem Link in der E-Mail zu folgen. Es ist wichtig zu wissen, dass diese E-Mail nicht von der DKB stammt, sondern eine Phishing-Falle ist. Ein Klick auf den Link fĂŒhrt zu einer gefĂ€lschten Webseite, auf der man aufgefordert wird, persönliche Daten einzugeben. Diese Informationen werden dann unverschlĂŒsselt an die BetrĂŒger gesendet, die dadurch potenziell vollen Zugriff auf Ihr Bankkonto erlangen und finanziellen Schaden anrichten können. Wir raten dringend dazu, solche E-Mails zu ignorieren, sie direkt in den Spam-Ordner zu verschieben und keinesfalls sensible Daten preiszugeben.

DKB Phishing Warnung 2024 E-Mail

Mit dieser Überschrift werden derzeit Phishing-Mails an DKB-Kunden geschickt. AuffĂ€llig ist die Absender-E-Mail-Adresse info@m-beehiiv.com. Dies zeigt bereits, dass ein Betrug vorliegt und die Mail nicht von der DKB stammt.

In der Mail wird weiter behauptet, dass es ab dem 15. Januar 2024 ZugriffsbeschrĂ€nkungen auf dem Konto gibt. Dies ist eine LĂŒge. Sie können die E-Mail ignorieren und in ihren Spam-Ordner verschieben. Auf keinen Fall sollten Sie den Link anklicken.

DKB Phishing Warnung Betrugsmasche KontoeinschrÀnkung

Wenn Sie eine Phishing-Nachricht mit einer angeblichen KĂŒndigung ihrer Visa-Kreditkarte bei der DKB bekommen haben, seien Sie bitte sehr vorsichtig. Aktuell werden Phishing-Mails versandt, die genau dies behaupten. Die Mail stammt aber nicht von der DKB sondern ist ein Betrug.

DKB Phishing mit angeblicher KĂŒndigung

BetrĂŒger versuchen aktuell, Kunden der DKB mit der nachfolgend wiedergegebenen Phishing-Mail hereinzulegen. Angeblich sollen Funktion des Kontos vorĂŒbergehend eingeschrĂ€nkt sein. auf keinen Fall sollten Sie auf den Link klicken. Es droht ein unberechtigter Zugriff auf Ihr Konto.

Phishing DKB - Angeblich Funktionen eingeschrÀnkt mit Freischaltung

Es geraten wieder DKB-Kunden ins Visier von Phishing-BetrĂŒgern. Sie erhalten eine Nachricht von „DKB“, die Sie ĂŒber eine angebliche EinschrĂ€nkung Ihrer KontoaktivitĂ€ten informiert. Als BegrĂŒndung werden neue Vorschriften angefĂŒhrt, die eine „kurze BestĂ€tigung Ihrer Daten“ erfordern. Dieses Verfahren soll angeblich vor „unberechtigtem Zugriff auf Ihr Konto“ und „GeldwĂ€sche“ schĂŒtzen. Ohne diese BestĂ€tigung droht angeblich eine Kontosperrung, und es wird behauptet, dass ohne ein „Upgrade“ keine Transaktionen oder Abhebungen mit Ihrer Kreditkarte möglich seien. Dies ist jedoch ein klarer Fall von Betrug. Die BetrĂŒger nutzen Begriffe wie „unberechtigte Kontonutzung“ und „GeldwĂ€sche“ sowie die Androhung einer Kontosperrung, um Sie zu verunsichern und zu vorschnellen Handlungen zu verleiten. Ihr Ziel ist es, an Ihre persönlichen Daten zu kommen. Ich empfehle nachdrĂŒcklich, nicht auf diese Aufforderung einzugehen und die E-Mail ungelesen zu löschen.

DKB Phishing BestÀtigung Daten

In dieser Betrugs-SMS sollen potentielle Opfer verleitet werden, auf den Link zu klicken.

Postbank 2023-08-3

In dieser Betrugs-SMS sollen potentielle Opfer verleitet werden, auf den Link zu klicken.

Postbank 2023-08-3

Update 15.01.2024 Mehr Betrugsversuche ĂŒber SMS

Konsumenten berichten zunehmend von Betrugsversuchen per SMS, bei denen sie zur Zahlung vermeintlicher ZollgebĂŒhren aufgefordert werden. Die Bundesnetzagentur mahnt zur Vorsicht bei der Preisgabe persönlicher Daten.

Diese Art des Betrugs, bei der TĂ€ter sich als Paketzusteller oder andere Unternehmen ausgeben und Textnachrichten versenden, hat deutlich zugenommen. Laut Auskunft der Bundesnetzagentur wurden im letzten Jahr etwa 37.000 Beschwerden ĂŒber solche Phishing-SMS registriert, eine Verdoppelung im Vergleich zu 2022.

Die BetrĂŒger verlangen in diesen Nachrichten oft die Bezahlung angeblicher ZollgebĂŒhren. Manchmal treten sie auch als Banken oder Versicherungen auf. Wenn EmpfĂ€nger auf den in der SMS enthaltenen Link klicken, werden sie aufgefordert, persönliche Informationen einzugeben, die dann von den BetrĂŒgern fĂŒr illegale AktivitĂ€ten genutzt werden.

⚠ Wichtig:

Seien Sie bei SMS-Nachrichten mit Links und der nachfolgenden Angabe persönlicher Informationen besonders vorsichtig, da es sich hierbei um BetrĂŒger handeln kann!

Wer ist die DKB?

Die Deutsche Kreditbank AG (DKB) ist eine Direktbank mit Hauptsitz in Berlin, Deutschland. Sie bietet eine Vielzahl von Finanzdienstleistungen an, darunter Girokonten, Geldanlagen und Finanzierungen.

Die DKB setzt ihren Fokus auf digitales Banking. Sie beschĂ€ftigt etwa 3.700 Mitarbeiter und ist in verschiedenen Branchen tĂ€tig, wobei sie Finanzierungs- und Investitionslösungen anbietet. DarĂŒber hinaus hat die DKB Filialen an 25 Standorten in ganz Deutschland, um ihren GeschĂ€ftskunden persönliche UnterstĂŒtzung zu biete​n.

Gibt es Kritik an der DKB?

Es gibt Kritikpunkte an der Deutschen Kreditbank (DKB), die hauptsĂ€chlich Nutzer und verschiedenen Testberichte Ă€ußern. Einige der hĂ€ufigsten Kritikpunkte sind:

  1. Kundenservice: Mehrere Nutzer haben Unzufriedenheit mit dem Kundenservice der DKB geĂ€ußert, insbesondere in Bezug auf die Erreichbarkeit und die QualitĂ€t der UnterstĂŒtzung.
  2. Handelskonditionen und GebĂŒhren: Obwohl die DKB generell gĂŒnstige Handelskonditionen anbietet, gibt es Kritik in Bezug auf spezifische GebĂŒhren und Konditionen, die von manchen Nutzern als nachteilig empfunden werde​​n.
  3. Erfahrungen mit Girokonto und Kreditkarte: Einige Nutzer Ă€ußerten Bedenken hinsichtlich der Konditionen und der FunktionalitĂ€ten des Girokontos und der Kreditkarte, einschließlich der damit verbundenen Leistungen und Angebote.

Es ist jedoch zu beachten, dass diese Kritikpunkte subjektiv sind und von den individuellen Erwartungen und Erfahrungen der Nutzer abhÀngen.

Was ist Phishing?

Grundlagen

Phishing ist eine Form des Internetbetrugs. Dabei versuchen die Angreifer, an sensible Daten wie Passwörter oder Kontoinformationen zu gelangen.

Typischerweise geschieht dies durch das Versenden von gefÀlschten E-Mails oder Nachrichten, die den EmpfÀnger zur Eingabe von persönlichen Daten auffordern.

Verschiedene Arten von DKB Phishing

Es gibt mehrere Arten von Phishing, darunter Spear Phishing, bei dem speziell ausgewÀhlte Personen ins Visier genommen werden, und Whaling, bei dem hochrangige Personen wie CEOs oder CFOs im Fokus stehen.

Wie funktioniert Phishing?

Die BetrĂŒger senden Mails oder SMS, die oft tĂ€uschend echt aussehen und in denen sie beispielsweise eine Kontosperrung ankĂŒndigen oder zur Eingabe eines BestĂ€tigungscode auffordern. Es gibt verschiedene Methoden, die von den Kriminellen angewendet werden:

E-Mail-Phishing

In tĂ€uschend echt aussehenden E-Mails werden Sie aufgefordert, Ihre persönlichen Daten preiszugeben und z. B. Ihre Karten zu reaktivieren.

SMS-Phishing (Smishing)

GefĂ€lschte SMS informieren Sie z. B., dass Ihre Karten gesperrt sind. Eine Freischaltung ist angeblich im verlinkten Banking möglich.

Telefon-Phishing (Vishing)

Telefonisch versuchen Kriminelle, persönliche Daten sowie Ihre TAN abzufragen, indem sie sich u. a. als DKB-Mitarbeitende ausgeben.

Infografik Phishing-Angriffsmethoden

Aktuelle Betrugsmaschen DKB Phishing

Es gibt einige aktuelle Beispiele fĂŒr Phishing-Versuche im Jahr 2024:

  • Verifizierung der Mobilfunknummer ist zwingend notwendig (Fake E-Mail)
  • TAN2go fĂŒr sicheres Banking (Fake E-Mail)
  • Nach Sicherheitsupdates mĂŒssen Karteninformationen bestĂ€tigt werden (Fake E-Mail)
  • Karteninformationen mĂŒssen innerhalb von 48 Stunden geprĂŒft werden (Fake E-Mail)

🔗 Aktuelle Informationen zu Phishing bei der DKB

Unter diesem Link erhalten Sie aktuelle Informationen zum Thema Phishing bei der DKB selbst.

Was ist eine TAN und wie funktioniert das?

TAN steht fĂŒr Transaktionsnummer. Eine TAN ist in der Regel eine sechsstellige Zahl, die als einmaliges Kennwort fĂŒr eine Transaktion im Online-Banking genutzt wird. Sie benötigen eine TAN fĂŒr alle BankgeschĂ€fte, die Sie online abwickeln.

FĂŒr jede Transaktion benötigen Sie eine separate TAN, die Sie beispielsweise am Ende einer Überweisung eingeben. Ohne gĂŒltige TAN wird der Auftrag nicht ausgefĂŒhrt. Der Sinn dahinter ist, dass die Bank Ihre IdentitĂ€t nicht selbst ĂŒber das Internet prĂŒfen kann, daher mĂŒssen Sie sich mit Ihrer TAN „ausweisen“.

Mittlerweile können bei fast allen Banken die TAN auch via SMS oder per Handy-App empfangen werden. Alternativ gibt es auch spezielle GerĂ€te, die fĂŒr diesen Zweck zum Einsatz kommen. Die Transaktionsnummern (TAN) können unter anderem mit einem TAN-Generator erstellt werden.

Es gibt verschiedene Verfahren zur Generierung von TANs, darunter chipTAN, pushTAN, smsTAN und photoTAN. Jedes dieser Verfahren hat seine eigenen Besonderheiten und Sicherheitsmerkmale. Es ist wichtig zu beachten, dass eine TAN jeweils nur kurze Zeit gĂŒltig ist. Wenn Sie den Code nicht rechtzeitig (oder verkehrt) eingeben, mĂŒssen Sie einen neuen anfordern.

DKB Phishing 2024: Die aktuelle Lage

In diesem Jahr haben die Phishing-Angriffe auf DKB-Kunden einen Höhepunkt erreicht. Die BetrĂŒger gehen dabei immer geschickter vor und nutzen vielfĂ€ltige Methoden, um die Kunden in die Falle zu locken.

DKB Phishing: Wie die Angreifer vorgehen

Üblich ist der Versand von E-Mails, die scheinbar von der DKB selbst stammen. Diese E-Mails enthalten oft Links zu gefĂ€lschten Webseiten, die dem DKB-Online-Banking tĂ€uschend Ă€hnlich sehen. In diesen Mails fordern die BetrĂŒger die Opfer auf, ihre Zugangsdaten einzugeben.

Erkennungsmerkmale eines Phishing-Angriffs

Achten Sie auf die E-Mail-Adresse

Eine der einfachsten Methoden zur Identifikation eines Phishing-Versuchs ist die ÜberprĂŒfung der Absenderadresse. Seriöse Unternehmen verwenden immer ihre eigenen Domains.

Rechtschreibfehler und schlechte Grammatik

Oft sind Phishing-E-Mails an ihrer schlechten Grammatik oder Rechtschreibung zu erkennen. Profi-Kriminelle haben zwar auch hier nachgebessert, aber oft schlummern noch Fehler im Text.

Fahren Sie mit der Maus ĂŒber den Link, um die tatsĂ€chliche URL zu sehen. Wenn diese nicht zur offiziellen Webseite des Unternehmens gehört, handelt es sich wahrscheinlich um einen Phishing-Versuch.

Infografik Erkennungsmerkmale DKB Phishing

DKB Phishing: Rechtliche Aspekte und Konsequenzen

Haftung und Schadenersatz

Als Opfer eines Phishing-Angriffs könnten Sie sich rechtlich in einer Grauzone befinden. In manchen FÀllen könnten die Banken Ihnen FahrlÀssigkeit vorwerfen, was eine Haftung Ihrerseits zur Folge haben könnte.

Strafrechtliche Verfolgung der TĂ€ter

Phishing ist strafbar und der Gesetzgeber sieht dies als einen Betrug an. Die Herausforderung besteht jedoch oft darin, die TĂ€ter zu ermitteln und strafrechtlich zu verfolgen.

Sofortmaßnahmen bei Verdacht auf DKB Phishing

Sperrung der Konten

Der erste Schritt sollte immer sein, das betroffene Konto umgehend zu sperren. Kontaktieren Sie dafĂŒr den Kundenservice der DKB.

Anzeige erstatten

Danach ist es ratsam, Strafanzeige bei der Polizei zu erstatten. Dies ist wichtig fĂŒr die rechtliche Aufarbeitung des Falles.

DKB Phishing Geld zurĂŒck: Ihre Chancen

VerstĂ€ndlicherweise möchten Sie nach einem Phishing-Angriff ihr Geld zurĂŒck haben. Vielfach werde ich in Beratungen gefragt, wie hoch die Chancen sind, Gelder zurĂŒckzuholen oder den Schaden von der DKB erstattet zu bekommen. Auf diese Frage gibt es leider keine pauschale Antwort. Es hĂ€ngt jeweils vom Einzelfall ab, wie hoch die Chancen auf eine ZurĂŒckzahlung der Gelder sind. Wenn beispielsweise PIN oder TAN per Telefon weitergegeben wurden, sind die Chancen deutlich schlechter, als wenn beispielsweise fĂŒr den Bankkunden der Verlust des Geldes und die dahinterliegenden technischen AblĂ€ufe unerklĂ€rlich sind. Das Anklicken von Phishing-Seiten wird von einigen Gerichten ebenfalls kritisch gesehen und kann die Chancen auf ein „Geld zurĂŒck“ sinken lassen.

In der Beratung prĂŒfe ich darĂŒber hinaus, ob AnsprĂŒche gegen den jeweiligen Kontoinhaber geltend gemacht werden können. Wurden Zahlungen an eine deutsche IBAN geleistet, ist in den meisten FĂ€llen der ZahlungsempfĂ€nger zu ermitteln. GegenĂŒber dem ZahlungsempfĂ€nger, mit dem hĂ€ufig keinerlei vorheriger Kontakt oder keine geschĂ€ftliche Beziehung besteht, können AnsprĂŒche aus § 812 BGB aus ungerechtfertigter Bereicherung bestehen. Fraglich ist, ob diese Forderungen letztendlich gegen den ZahlungsempfĂ€nger erfolgreich durchgesetzt werden können und der ZahlungsempfĂ€nger finanziell leistungsfĂ€hig ist.

Wenn Sie bei einem DKB Betrug Ihr Geld zurĂŒck wollen, dĂŒrfen Sie nicht vorschnell aufgegeben. Mandanten berichten mir aus GesprĂ€chen mit der Polizei oder Bank. In solchen ersten GesprĂ€chen wird vielfach die Meinung vertreten dass es keine Chancen auf ein Geld zurĂŒck gebe. So pauschal ist diese Aussage sicherlich falsch. In einigen FĂ€llen erstatten die Banken die SchĂ€den zumindest teilweise, um weitere rechtliche Auseinandersetzungen zu vermeiden. Ein spezialisierter Fachanwalt fĂŒr die IT-Recht kann sie in einer solchen Situation qualifiziert beraten und die Chancen nĂ€her ausleuchten.

Aktuelles Urteil gegen die DKB

Das Landgericht Berlin hat in einem aktuellen Urteil vom 20.09.2023 (Az.: 10 O 193/22) die DKB zum Schadensausgleich verurteilt.

Das Landgericht Berlin urteilte am 20.09.2023, dass die Deutsche Kreditbank AG (DKB) ihrem Kunden die wĂ€hrend eines Online-Banking-Betrugs unrechtmĂ€ĂŸig abgebuchten 6.200 Euro sowie die entstandenen Rechtsverfolgungskosten erstatten muss. Der Fall betraf zwei nicht autorisierte Abbuchungen auf dem Girokonto des Kunden, die an „crypto.com“ und „CRO“ getĂ€tigt wurden. Der Kunde, der sich diese Transaktionen nicht erklĂ€ren konnte, erstattete umgehend Anzeige bei der Polizei und forderte die DKB zur Erstattung auf, da er die Zahlungen nicht autorisiert hatte.

Die DKB lehnte die Erstattung ab, indem sie argumentierte, dass die Zahlungen vermutlich durch das 3D-Secure-Verfahren autorisiert wurden, ein Authentifizierungsverfahren, das bei Online-Zahlungen mit Kredit- oder Debitkarten fĂŒr erhöhte Sicherheit sorgt. Die Bank behauptete, dass eine Vereinbarung ĂŒber die Nutzung dieses Verfahrens mit dem Kunden bestand und dass im Falle einer Erstattung der Bank ein Schadensersatzanspruch gegen den Kunden zustĂŒnde.

Das Gericht stellte jedoch fest, dass kein Beweis fĂŒr eine solche Vereinbarung zwischen der DKB und dem Kunden vorlag. Es urteilte, dass die Bank die Beweislast fĂŒr die Vereinbarung und die Autorisierung der Zahlungen durch den Kunden trug, was sie nicht erfĂŒllen konnte. DarĂŒber hinaus erkannte das Gericht keine grobe FahrlĂ€ssigkeit seitens des Kunden bei der Nutzung des Zahlungsauthentifizierungsinstruments. Daher wurde die DKB verpflichtet, die unrechtmĂ€ĂŸig abgebuchten BetrĂ€ge sowie die Anwaltskosten des Kunden zu erstatten.

Zusammenfassend entschied das Landgericht Berlin, dass der Kunde im Falle eines Online-Banking-Betrugs ohne sein Verschulden Anspruch auf vollstĂ€ndige Erstattung der abgebuchten BetrĂ€ge sowie der entstandenen Rechtsverfolgungskosten hat, wenn keine eindeutige Vereinbarung ĂŒber das Authentifizierungsverfahren zwischen Bank und Kunde besteht und keine grobe FahrlĂ€ssigkeit des Kunden vorliegt.

Langfristiger Schutz vor DKB Phishing

Zwei-Faktor-Authentifizierung

Ich empfehle dringend die Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung, falls die DKB diese Option bietet.

Infografik Zwei-Faktor-Authentifizierung

Schulungen und Sensibilisierung

Wissen ist Macht. Schulen Sie sich und Ihre Familie im sicheren Umgang mit digitalen Medien und den Gefahren des Phishings.

FAQ DKB Phishing

Was ist Phishing im Zusammenhang mit der DKB?

Phishing-Versuche können durch verdÀchtige E-Mail-Adressen, Rechtschreibfehler, ungewöhnliche AnhÀnge oder Links und Aufforderungen zur Eingabe persönlicher Informationen erkannt werden. Offizielle Kommunikationen der DKB werden professionell gestaltet sein und keine direkten Aufforderungen zur Preisgabe sensibler Daten enthalten.

Was sollte ich tun, wenn ich eine verdÀchtige E-Mail oder Nachricht erhalte, die angeblich von der DKB stammt?

Öffnen Sie keine AnhĂ€nge oder Links in verdĂ€chtigen E-Mails. BestĂ€tigen Sie die AuthentizitĂ€t der Nachricht, indem Sie direkt ĂŒber die offizielle Website der DKB oder ĂŒber deren Kundenservice Kontakt aufnehmen. Geben Sie niemals persönliche Informationen in Antwort auf solche Anfragen preis.

Wie erkenne ich Phishing-Versuche, die sich als DKB ausgeben?

Phishing-Versuche können durch verdÀchtige E-Mail-Adressen, Rechtschreibfehler, ungewöhnliche AnhÀnge oder Links und Aufforderungen zur Eingabe persönlicher Informationen erkannt werden. Offizielle Kommunikationen der DKB werden professionell gestaltet sein und keine direkten Aufforderungen zur Preisgabe sensibler Daten enthalten.

Wie schĂŒtzt die DKB ihre Kunden vor Phishing-Angriffen?

Die DKB implementiert verschiedene Sicherheitsmaßnahmen, wie regelmĂ€ĂŸige Sicherheitsupdates, VerschlĂŒsselungstechnologien und AufklĂ€rungskampagnen fĂŒr Kunden. Sie informiert ihre Kunden regelmĂ€ĂŸig ĂŒber sichere Praktiken im Umgang mit Online-Banking und wie man Phishing-Angriffe erkennt.

An wen kann ich mich wenden, wenn ich glaube, Opfer eines Phishing-Angriffs im Zusammenhang mit der DKB geworden zu sein?

Wenn Sie vermuten, dass Sie Opfer eines Phishing-Angriffs geworden sind, kontaktieren Sie sofort den Kundenservice der DKB. Es ist auch ratsam, Anzeige bei der Polizei zu erstatten und Ihre Bankkonten zu ĂŒberwachen, um ungewöhnliche AktivitĂ€ten festzustellen. Sollte die DKB sich weigern, den Schaden auszugleichen, wenden Sie sich an einen Fachanwalt fĂŒr IT-Recht.

Schlusswort DKB Phishing

Die Phishing-Angriffe, insbesondere auf DKB-Kunden, nehmen stetig zu. Doch mit dem richtigen Wissen und den passenden Vorsichtsmaßnahmen können Sie sich effektiv schĂŒtzen. Als Fachanwalt fĂŒr IT-Recht stehe ich Ihnen dabei gerne beratend zur Seite.

Erfahrungen mit DKB-Phishing (Letzte Änderung 15.12.2023)

Hier berichten Betroffene ĂŒber Ihre Erfahrungen mit DKB-Phishing:

Bei meinem Konto bei der DKB wurden fĂ€lschlicherweise drei Abbuchungen von Revolut aus Dublin getĂ€tigt, die nicht von mir wie behauptet autorisiert worden sind ĂŒber meine Debitkarte. Ich habe diese Karte noch immer und nie aus der Hand gegeben. Leider lehnt der Bayerncardservice meine Beschwerde und meine Bitte um Erstattung des Geldes laut § 675u Satz 2 BGB bisher ab. Mein Widerspruch ist laut BestĂ€tigungsmail eingegangen, aber er wurde anscheinend noch nicht bearbeitet, trotz Frist, die ich gesetzt hatte.

Ich habe mich lediglich an meinem Windowsrechner im DKB- Onlinebanking eingeloggt um meiner AnwĂ€ltin in MĂŒnchen meinen aktuellen Kontoauszug sowie Depotauszug und Kreditkartenabrechnung runterzuladen und zumailen zu können. Ansonsten habe ich nichts gemacht. Um sich am Rechner im Banking einloggen zu können muss man es am Handy bestĂ€tigen. Auch wenn ich die Benutzer wechsele am Ipad, muss ich einen Code der per SMS kommt eingeben.

Ich habe direkt bei der DKB Hotline angerufen und wollte die vorgemerkten Buchungen stornieren lassen, aber leider machte das die Mitarbeiterin der DKB nicht. Ich solle eine Umsatzreklamation am nĂ€chsten Tag machen wenn die UmsĂ€tze gebucht worden sind. Völliger Schwachsinn in meinen Augen, man hĂ€tte es noch blockieren und verhindern können da nur vorgemerkt. in derselben Nacht war ich noch bei der Polizei Anzeige erstatten. 

Der Bayerncardservice  hat meine Umsatzreklamationen einfach gelöscht und mir 2 Wochen spĂ€ter eine Ablehnung ins Postfach gestellt. Auch meine erneuten Umsatzreklamationen mit Tagebuchnumner der Polizei wurden einfach gelöscht und ignoriert.

Unzufriedener DKB-Kunde

ich wende mich an Sie in Bezug auf einen bedauerlichen Vorfall, der sich in Verbindung mit meinem Bankkonto ereignet hat. Es geht um einen Geldbetrag, der mir durch einen raffinierten Phishing-Betrug abgebucht wurde. Ich bin Opfer einer betrĂŒgerischen Handlung geworden, bei der ich auf die Aufforderung eines Dritten hereinfiel und meine Bankdaten auf einer Website eingab, deren AuthentizitĂ€t ich zum damaligen Zeitpunkt nicht zweifelsfrei erkennen konnte. Besonders trĂŒgerisch war, dass ich zu diesem Zeitpunkt tatsĂ€chlich auf ein Paket von Deutschland nach Portugal wartete und eine SMS der deutschen Post erhielt, die zu einer Zahlung von 2,99 Euro aufforderte, um eine ZollgebĂŒhr zu begleichen. Diese Benachrichtigung erschien mir aufgrund meiner tatsĂ€chlichen Erwartung Ă€ußerst seriös und verstĂ€rkte meinen Eindruck von der AuthentizitĂ€t der Anfrage.

GemĂ€ĂŸ den Bedingungen fĂŒr das DKB-Onlinebanking ist es vorgeschrieben, Zugangsdaten sowie SMS-Codes oder TANs ausschließlich im originalen Login-Bereich des Onlinebankings bzw. in der DKB-App einzugeben. Ich erkenne die Wichtigkeit dieser Sicherheitsrichtlinien an und habe stets darauf geachtet, diese einzuhalten.

Jedoch ist es von entscheidender Bedeutung zu betonen, dass in diesem speziellen Fall keinerlei SMS-Codes oder TANs ĂŒber den betrĂŒgerischen Link ĂŒbermittelt wurden. Stattdessen wurde ĂŒber den betrĂŒgerischen Link lediglich meine IBAN angegeben, was zu meiner Annahme fĂŒhrte, dass es sich um eine legitime Transaktion handelte. Die abschließende BestĂ€tigung erfolgte in der DKB-App, was den betrĂŒgerischen Charakter dieser Transaktion weiter verschleierte.

Opfer DKB-Phishing 2023

Ich habe der DKB-Bank online mitgeteilt, dass etwas mit meinem Bankzugang nicht stimmte. Der Zugang war gesperrt. Bei dem Versuch einer eigenen Entsperrung, die die DKB ja anbietet, wurde ich offenbar auf eine gefÀlschte Webseite der DKB-Bank umgeleitet. Der Hinweis darauf kam aus einer Mail vom Vortag, deren Link ich leider folgte. Danach geschah kontoseitig nichts.

Erst durch eine Mail der DKB. mit der Frage, ob ich um 2:46h eine Überweisung veranlasst hĂ€tte, wurde ich aufmerksam, konnte diese Überweisung aber nicht bestĂ€tigen. In einem solchen Falle solle ich nichts tun, der Auftrag wĂŒrde dann nicht ausgefĂŒhrt.

Trotzdem habe ich telefonisch die Kontosperrung durch einen Service-Mitarbeiter der Bank veranlasst (Dem Servicemitschnitt hatte ich zugestimmt). Neben dem Girokonto wurden auch die Debitkarte und die Kreditkarte gesperrt. Mit einem ausfĂŒhrlichen Bericht gab der Servicemitarbeiter alles an die Phishing-Abteilung weiter. (

Danach folgte ein Wirrwarr an Kreditkarten-Neuerstellungen und Umbuchungen, die fĂŒr mich zu dem Zeitpunkt nicht mehr nachvollziehbar waren.

Ich erhielt per Post zur Reaktivierung meines Kontos die Zugangsdaten von der DKB zugesandt. Noch spĂ€ter per Post die neue Kreditkarte, die ich verwenden soll. Eine mir am 15.06. zwischenzeitlich zugesandte Karte solle ich ĂŒberhaupt nicht verwenden und vernichten, laut Kreditkartenabteilung (Bayern Card). Der Kontoauszug dieser Kreditkarte, die auf meinem Konto ebenfalls als dauerhaft gesperrt gemarkert ist, zeigte weitere Abbuchungen.

Auf Grund dieser VorgĂ€nge habe ich bis heute ĂŒberhaupt keine Karten der DKB Bank mehr aktiviert, die mir zugeschickt wurden.

Die der DKB Bank zugesandten Reklamationen von UmsĂ€tzen bezĂŒglich des Girokontos und der Kreditkarte wurden mir negativ beschieden, mit dem Hinweis, diese Überweisungen wĂ€ren ja mit einer ihrer DKB Apps freigegeben worden.

Das offenbar bei der Manipulation meines Kontos ein anderes Handy mit entsprechender Nummer hinterlegt wurde, die diese Freigabe auslöste, wird nicht berĂŒcksichtigt.

Der Schaden belĂ€uft sich zusammengefasst immerhin auf ĂŒb 2.000,00 €, wobei die DKB Bank in einer Email erklĂ€rte, Sie habe 450,00€ rechtzeitig stornieren können, die betrĂŒgerischen KreditkartenumsĂ€tze sĂ€he man als korrekt an.

Betrug Kreditkarte DKB

Ich erhielt eine E-Mail, die angeblich von meiner Bank stammte und mich dazu aufforderte, meine Kontodaten zu bestĂ€tigen. Ohne Verdacht und in der Annahme, dass es sich um eine legitime Nachricht handelte, gab ich versehentlich meine persönlichen Informationen preis, einschließlich meiner Kontodaten.

In den folgenden Tagen bemerkte ich unbefugte Transaktionen auf meinem Bankkonto, die sich auf insgesamt 500 € beliefen. Sofort kontaktierte ich meine Bank und erstattete Anzeige bei der örtlichen Polizeidienststelle. Die Bank erklĂ€rte, dass es sich um eine betrĂŒgerische AktivitĂ€t handelt.

Phishing-Angriff auf DKB-Konto

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