Phishing-Angriffe stellen im Zeitalter der Digitalisierung ein anhaltendes Problem dar. Banken sind davon besonders betroffen, und die Targobank ist keine Ausnahme. Als Fachanwalt für IT-Recht möchte ich Sie durch diesen Beitrag aufklären und Ihnen spezifische Handlungsempfehlungen zum Schutz vor Targobank Phishing geben.
Inhaltsverzeichnis
- Update 05.01.2026 – Erneute betrügerische Nachrichten mit Targobank-Absender
- Update 08.10.2025 – Aktuelle Entwicklung Targobank: Neue Betrugsmasche mit fingierten Kontosperrungen
- Update 26.09.2025 – Neuerliche Betrugsversuche: Kriminelle imitieren erneut die Targobank für easyTAN-Manipulation
- Update 13.08.2025 – Targobank-Kunden im Visier von Phishing-Angriffen bezüglich „ungewöhnlicher Aktivitäten“
- Warnmeldung 02.07.2025 – Gefälschte E-Mail „Wichtige Sicherheitsinformation für Ihr Konto“ im Namen der TARGOBANK
- Update 17.10.2024 – Und noch mehr Phishing mit der Aktualisierung der Telefonnummer
- Update 12.10.2024 Phishing mit Forderung nach Aktualisierung der Telefonnummer bei Targobank-Kunden
- Update 04.10.2024 – Targobank-Kundschaft zur Bestätigung der Telefonnummer aufgefordert
- Update 24.09.2024 – Rechtsstreit mit der Targobank
- Update 19.09.2024 – Targobank-Kunden zur Bestätigung und Billigung bis zum 16.09 aufgefordert
- Update 11.09.2024 – Phishing mit angeblicher Aktualisierung
- Update 05.09.2024 – Phishing bei Targobank-Kundschaft mit angeblicher Aktualisierung
- Update 22.08.2024 – Phishing-Versuche: Aufforderung zur Telefonnummer-Aktualisierung
- Update 15.08.2024 – Phishing mit Aufforderung zur Aktualisierung des „easytan-Services“ bei der Targobank
- Update 14.08.2024 – Betrügerische Briefe an Targobank-Kunden im Umlauf
- Update 08.08.2024 – Targobank droht mit Kontosperrung? Phishing!
- Update 08.08.2024 – Phishing mit Anforderung zur Aktualisierung des „easytan-Services“ bei der Targobank
- Update 24.07.2024 – Phishing-Mails, die zur Bestätigung der Telefonnummer auffordern
- Update 27.06.2024 – Targobank-Kunden zur Kontoaktualisierung aufgefordert – Phishing!
- Update 19.06.2024 – Phishing-Mail droht Targobank-Kunden mit Kontopfändung
- Update 11.06.2024 – Neue Phishing-Nachrichten an Targobank-Kunden
- Update 30.05.2024 – Phishing mit Aktualisierung der Kontoinformationen bei Targobank
- Update 13.05.2024 – Phishing mit angeblich wichtiger Sicherheitsbenachrichtigung
- Update 08.05.2024 – Phishing-Trick mit „Um Unterbrechungen zu vermeiden und Ihr Konto zu schützen“
- Update 24.04.2024 – Keine Antwort von der Targobank
- Update 28.03.2024 Targobank fordert angeblich Bestätigung der Telefonnummer
- Update 21.03.2024 – Phishing Targobank mit angeblicher Aktualisierung
- Update 30.01.2024 – Phishing-Mail mit kurzfristigen Drohungen
- Update 17.01.204 – Phishing SMS „Registrierung für Targobank App läuft ab“ – Betrug!
- Update 04.01.2024 – Targobank fordert angebliche „Nummernprüfung“, Betrug und Phishing!
- Update 03.01.2024 – Angebliche Zugriffsbeschränkungen
- Update 08.12.2023 – Targobank wegen aggressiver Vorgehensweise verurteilt!
- Update 14.11.2023 – Targobank erlebt Cyberangriff und blockiert Konten der Kunden
- Update 11.10.2023 – Zwei neue Phishing-Mails an Targobank-Kunden
- Update 11.10.2023 – Aktuelle Phishing-Mail Targo Bank
- Einführung in Phishing-Angriffe
- Spezielle Merkmale von Targobank Phishing
- Wie erkennt man Targobank Phishing-Mails?
- Targobank Phishing: Rechtliche Rahmenbedingungen
- Targobank Phishing: Sofortmaßnahmen bei Verdacht
- Abschließende Gedanken zu Targobank Phishing
- Targobank Phishing? Targobank Geld weg?
Update 05.01.2026 – Erneute betrügerische Nachrichten mit Targobank-Absender
Am heutigen Tag erreichen Verbraucher wieder gefälschte E-Mails, die fälschlicherweise im Namen der TargobankDie Targobank ist ein deutsches Kreditinstitut mit Sitz in D... Mehr versendet werden. Die aktuellen kriminellen Schreiben verwenden dabei eine besonders perfide Masche.
Inhalt der betrügerischen Nachricht:
Die Cyberkriminellen behaupten in ihren gefälschten E-Mails, dass verdächtige Bewegungen in dem sogenannten „TARGO-Konto“ des Empfängers registriert worden seien. Als Vorwand nutzen die Betrüger die angebliche Notwendigkeit einer Authentifizierungsprüfung der persönlichen Zugangsinformationen. Den Empfängern wird suggeriert, dass ohne diese Maßnahme ihr digitaler Banking-Service nicht mehr ordnungsgemäß funktionieren würde. Die betrügerische Korrespondenz trägt die Überschrift „Wichtige Sicherheitsmitteilung zu Ihrem Konto“.
Besonders perfide Täuschungsstrategie:
Die Absender dieser kriminellen E-Mails gehen mit außergewöhnlicher Dreistigkeit vor. Sie präsentieren ihre betrügerische Aufforderung als vermeintlich routinemäßige Sicherheitsmaßnahme der Bank. Dabei behaupten sie unverfroren, dieser angebliche Kontrollvorgang würde ausschließlich dem Schutz der persönlichen Finanzdaten des Kontoinhabers dienen.
Erkennungsmerkmale der gefälschten Nachrichten:
Verschiedene Warnsignale entlarven diese E-Mails als Betrugsversuch. Hierzu gehören dubiose E-Mail-Adressen der Versender, die Verwendung standardisierter Begrüßungsformeln ohne persönliche Nennung des Kundennamens („Sehr geehrte/r Kunde/in“), das Vorhandensein verdächtiger Hyperlinks innerhalb der Nachricht sowie die Androhung von Kontobeschränkungen bei Nichtbefolgung der Anweisungen.

Update 08.10.2025 – Aktuelle Entwicklung Targobank: Neue Betrugsmasche mit fingierten Kontosperrungen
In jüngster Zeit haben Cyberkriminelle ihre Angriffsstrategie im Namen der Targobank weiterentwickelt und setzen dabei verstärkt auf psychologischen Druck als Werkzeug der Manipulation. Eine besonders perfide Variante dieser betrügerischen Kommunikation trägt eine alarmierend formulierte Nachricht als Betreffzeile: „-Letzte Mahnung vor der Sperrung Ihres Kontos.“
Die Täuschung beginnt bereits mit der Aufmachung einer angeblich dringenden Bankmitteilung, die vortäuscht, von der Targobank zu stammen. Die Betrüger haben dabei eine besonders raffinierte Herangehensweise gewählt, indem sie den Begriff „Sicherheitsüberprüfung“ als Legitimation für ihre kriminellen Absichten missbrauchen. Das eigentliche Ziel dieser gefälschten Korrespondenz liegt in der Erbeutung sensibler easyTAN-Zugangsinformationen der ahnungslosen Empfänger.
Ein charakteristisches Merkmal dieser neuen Betrugsform stellt die bewusst erzeugte Zeitnot dar. Die Kriminellen setzen gezielt auf eine Doppelstrategie der Dringlichkeit: Gleich zweimal innerhalb derselben Nachricht werden die Adressaten zur unmittelbaren Handlung innerhalb eines engen 24-Stunden-Zeitfensters gedrängt. Diese Taktik zielt darauf ab, bei den Betroffenen einen Zustand der Panik zu erzeugen, der rationales Denken und kritische Überprüfung der Nachricht verhindert.
Als zusätzliches Druckmittel bedienen sich die Täter der Androhung restriktiver Maßnahmen. Sie warnen vor einer angeblich bevorstehenden temporären Blockierung sowohl der Bankkarte als auch des gesamten Kontozugangs. Diese Drohkulisse soll die Empfänger dazu verleiten, aus Furcht vor finanziellen Einschränkungen schnell und unüberlegt zu reagieren, ohne die Echtheit der Mitteilung zu hinterfragen.
Diese neueste Variante der Phishing-Angriffe zeigt deutlich, wie Cyberkriminelle ihre Methoden kontinuierlich verfeinern und dabei gezielt auf menschliche Schwächen wie Angst und Zeitdruck setzen, um ihre betrügerischen Ziele zu erreichen.

Update 26.09.2025 – Neuerliche Betrugsversuche: Kriminelle imitieren erneut die Targobank für easyTAN-Manipulation
Aktuelle Entwicklung in der Cyber-Kriminalität gegen Bankkunden
In diesen Tagen verbreiten Internetbetrüger verstärkt manipulierte E-Mail-Nachrichten, welche die Identität der Targobank nachahmen. Das perfide an dieser neuesten Betrugsmasche: Die Cyberkriminellen nutzen den Vorwand einer vermeintlich erforderlichen Modernisierung des „easyTAN-Verfahrens“, um ahnungslose Bankkunden in ihre Falle zu locken. Die Empfänger dieser täuschenden Nachrichten werden systematisch dazu verleitet, über einen in der E-Mail platzierten Hyperlink ihre Online-Banking-Zugangsdaten preiszugeben.
Charakteristische Merkmale der aktuellen Betrugsattacke
Die Betreffzeile dieser manipulativen Korrespondenz folgt einem spezifischen Muster: „Dringend: Kontozugriff sichern Ref-ID#:“ gefolgt von einer willkürlich generierten zehnstelligen Zahlenfolge. Bemerkenswert ist dabei, dass diese Betreffformulierung exakt derjenigen entspricht, die bereits bei gestrigen betrügerischen Versendungen verwendet wurde – ein Indiz für die systematische Vorgehensweise der Kriminellen.
Manipulative Argumentation der Cyberkriminellen
Die Verfasser dieser betrügerischen Kommunikation bedienen sich einer bewährten Strategie: Sie appellieren an das Sicherheitsbedürfnis der Kontoinhaber. Standardmäßig wird in diesen gefälschten Nachrichten behauptet, dass die geforderte Aktualisierung der „Sicherheit“ und dem „Schutz“ des jeweiligen Bankkontos diene. Diese emotionale Manipulation zielt darauf ab, bei den Empfängern ein Gefühl der Dringlichkeit zu erzeugen und sie zu übereilten Handlungen zu verleiten.
Erkennbare Warnsignale für betrügerische Absichten
Aufmerksame Bankkunden können diese Phishing-Attacken anhand mehrerer charakteristischer Eigenschaften identifizieren:
Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über eine unpersönliche Begrüßungsformel, wodurch individuelle Kundenansprache vollständig fehlt. Darüber hinaus stammen diese manipulativen Nachrichten von Absenderadressen, die bei genauerer Betrachtung unseriöse Strukturen aufweisen und nicht der offiziellen Targobank-Domain entsprechen. Als drittes markantes Erkennungsmerkmal fungiert das Vorhandensein verdächtiger Hyperlinks innerhalb der E-Mail-Nachricht, über welche die Datenabfrage erfolgen soll.
Diese systematische Vorgehensweise der Betrüger unterstreicht die Notwendigkeit erhöhter Wachsamkeit aller Bankkunden gegenüber derartigen unaufgeforderten elektronischen Nachrichten, insbesondere wenn diese zur Preisgabe sensibler Zugangsdaten auffordern.

Update 13.08.2025 – Targobank-Kunden im Visier von Phishing-Angriffen bezüglich „ungewöhnlicher Aktivitäten“
Derzeit kursiert eine Phishing-E-Mail, die darauf abzielt, Targobank-Kunden zu täuschen. Unter dem Betreff „Handlungsbedarf: Überprüfung Ihrer Daten“ wird behauptet, dass „ungewöhnliche Aktivitäten“ im Online-Banking des Empfängers festgestellt wurden. Diese Betrugsmasche fordert die Nutzer auf, sich in einem angeblich „sicheren Kundenbereich“ anzumelden, um diese vermeintlichen Probleme zu beheben.
Ein herausragendes Merkmal dieser betrügerischen Kommunikation ist die alarmierende Dringlichkeit, die in der Wortwahl zum Ausdruck kommt. Begriffe wie „umgehend“ und „schnelle Reaktion“ sollen die Empfänger unter Druck setzen und zu unüberlegtem Handeln verleiten.
Die typischen Indikatoren für einen Phishing-Versuch sind auch hier deutlich erkennbar:
- Unpersönliche Begrüßung: Die allgemeine Anrede „Guten Tag“ ist ein klares Zeichen dafür, dass es sich nicht um eine personalisierte und somit seriöse Kommunikation Ihrer Bank handelt.
- Irreführende Absenderadresse: Die E-Mail stammt von einer Absenderadresse, die nicht den offiziellen Adressen der Targobank entspricht. Eine kurze Überprüfung dieser Adresse kann die betrügerische Absicht schnell offenbaren.
- Gefährliche Links: Die Aufforderung, auf einen in der E-Mail enthaltenen Link zu klicken, ist ein zentrales Element dieser Phishing-Kampagne. Diese Links führen in der Regel zu gefälschten Websites, die darauf ausgelegt sind, Zugangsdaten und andere persönliche Informationen zu stehlen.
- Künstlich erzeugter Zeitdruck: Die Betonung der Dringlichkeit soll die Opfer verunsichern und sie dazu bringen, schnell zu handeln, ohne die Echtheit der Nachricht kritisch zu hinterfragen.
Targobank-Kunden wird dringend geraten, bei Erhalt solcher E-Mails äußerste Vorsicht walten zu lassen. Es ist entscheidend, niemals auf Links in verdächtigen E-Mails zu klicken oder persönliche Daten auf externen Websites einzugeben. Im Zweifelsfall sollte man sich immer direkt über die offiziellen Kommunikationswege an die Targobank wenden, um die Legitimität einer Nachricht zu überprüfen.

Warnmeldung 02.07.2025 – Gefälschte E-Mail „Wichtige Sicherheitsinformation für Ihr Konto“ im Namen der TARGOBANK
Momentan wird eine neue Phishing-Kampagne beobachtet, die sich als Nachricht der TARGOBANK tarnt und angeblich eine „dringende Aktualisierung“ Ihrer hinterlegten Telefonnummer verlangt, um den „Schutz Ihres TARGO-Kontos“ zu gewährleisten. Die E-Mail trägt üblicherweise den Betreff „Wichtige Sicherheitsinformation für Ihr Konto“ und vermittelt den Eindruck, eine sofortige Reaktion sei unverzichtbar.
Besonderheit der aktuellen Version
Am Ende des Schreibens findet sich eine angebliche Rufnummer des Kundenservices. Zwar stimmt die Ortsvorwahl mit der echten Bankverbindung überein, die anschließende Zahlenfolge ist jedoch frei erfunden. Diese gezielte Mischung aus richtigen und falschen Informationen soll Vertrauen erzeugen und die Echtheit der Mail vortäuschen.
Typische Erkennungsmerkmale für den Betrugsversuch
• Anrede ohne Namensnennung („Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde“)
• Absenderadresse, die nicht zur offiziellen Domain der TARGOBANK passt
• eingebetteter Link, der vermeintlich zur Dateneingabe führt
• geforderte Telefonnummernaktualisierung als angeblicher Sicherheitsschritt
Empfohlene Vorgehensweise
- Lassen Sie die Nachricht unbeantwortet und verschieben Sie sie umgehend in den Spam- oder Junk-Ordner.
- Öffnen Sie keinerlei Links und geben Sie keine persönlichen Angaben preis.
- Nutzen Sie ausschließlich die offizielle TARGOBANK-App oder die Webseite der Bank, um nachzusehen, ob dort ein gleichlautender Hinweis vorliegt. In der Regel finden Sie keine derartige Forderung.
Indem Sie diese Vorsichtsmaßnahmen befolgen, verhindern Sie, dass Ihre Kontodaten in die Hände von Betrügern gelangen.

Update 17.10.2024 – Und noch mehr Phishing mit der Aktualisierung der Telefonnummer
Eine betrügerische E-Mail die vorgibt, von der Targobank zu stammen, kursiert derzeit mit dem Betreff „Wichtige Aktualisierung Ihrer Telefonnummer erforderlich“. Diese Phishing-Nachricht zielt darauf ab, Empfänger zur Preisgabe ihrer Telefonnummern zu bewegen. Die Betrüger behaupten, dieser Prozess sei schnell abgeschlossen und diene dem Schutz des Kontos vor unbefugten Zugriffen. Zudem wird suggeriert, dass die Aktualisierung notwendig sei, um weiterhin alle Dienstleistungen der Bank in vollem Umfang nutzen zu können.
Mehrere Anzeichen entlarven diese E-Mail als Betrugsversuch:
- Die unpersönliche Anrede weicht vom üblichen Kommunikationsstil seriöser Banken ab.
- Die Absenderadresse ist fehlerhaft und entspricht nicht den offiziellen Kontaktdaten der Targobank.
- Seriöse Finanzinstitute fordern ihre Kunden grundsätzlich nicht auf, sensible Daten über einen in der E-Mail enthaltenen Link preiszugeben.
- Das Fehlen des Targobank-Logos in der Nachricht ist ein weiterer Hinweis auf die Fälschung.
Diese Merkmale sollten Empfänger misstrauisch machen und sie davon abhalten, den Anweisungen in der E-Mail zu folgen, um ihre persönlichen Daten zu schützen.
Update 12.10.2024 Phishing mit Forderung nach Aktualisierung der Telefonnummer bei Targobank-Kunden
Phishing-Attacken zielen derzeit verstärkt auf die Kundschaft der Targobank ab. Zahlreiche E-Mails mit dem Betreff „Aktualisieren Sie Ihre Telefonnummer für die Sicherheit Ihres Kontos“ sind im Umlauf. In diesen kurzen Nachrichten werden die Empfänger aufgefordert, ihre Telefonnummer zu aktualisieren, was angeblich für die Sicherheit und den reibungslosen Zugang zum Konto notwendig sei. Um dieser Aufforderung nachzukommen, sollen die Empfänger auf einen beigefügten Button klicken.
Es wird behauptet, dass nur durch die ständige Aktualisierung der Kontodaten Unterbrechungen beim Kontozugriff vermieden werden könnten. Auffällig ist dabei die unpersönliche Anrede sowie das fehlende Logo der Bank. Ein klares Zeichen dafür, dass es sich um einen Betrugsversuch handelt, ist der Umstand, dass eine seriöse Bank niemals über einen Link die Preisgabe persönlicher Daten verlangen würde. Darüber hinaus weist die Nachricht Rechtschreibfehler im ersten Satz sowie nach der Grußformel auf – ein typisches Merkmal für Phishing-Mails. Um Ihre sensiblen Daten zu schützen, sollten Sie keinesfalls auf den Button klicken.
Update 04.10.2024 – Targobank-Kundschaft zur Bestätigung der Telefonnummer aufgefordert
Diese Woche steht die Kundschaft der Targobank im Visier von Phishing-Angriffen. Zahlreiche E-Mails mit dem Betreff „Verifizieren Sie Ihre Telefonnummer für einen sicheren Kontozugang“ erreichen uns. Wie der Betreff vermuten lässt, werden Empfänger aufgefordert, ihre Telefonnummer über einen beigefügten Link zu bestätigen. Dies solle angeblich dazu dienen, die „Sicherheit“ des Kontos zu gewährleisten, welche angeblich „höchste Priorität“ habe. Außerdem wird behauptet, dies würde helfen, die Kunden zukünftig über wichtige Informationen, Änderungen und Angebote „auf dem Laufenden“ zu halten.
Es handelt sich dabei jedoch um eine Phishing-Mail, was an der unseriösen Absenderadresse und der unpersönlichen Anrede erkennbar ist. Die Täter versuchen, mit einem erfundenen Vorwand die Empfänger zu unüberlegtem Handeln zu bewegen, um an deren sensible Daten zu gelangen. Schützen Sie Ihre Daten vor Missbrauch, indem Sie diese Aufforderung ignorieren.
Update 24.09.2024 – Rechtsstreit mit der Targobank
Aktuell führe ich mehrere Rechtsstreite mit der Targobank über Phishing-Angriffe. In einem Verfahren vor dem AmtsgerichtEin Amtsgericht ist eine grundlegende Instanz der ordentlich... Mehr Düsseldorf führt das Gericht aus, wie die Beweislastverteilung bei Schadensersatzansprüchen aus Phishing-Fällen ist.
Die Parteien werden auf folgendes hingewiesen:
Zwischen den Parteien ist streitig, ob es sich bei der streitbefangenen Überweisung um eine authentifizierte Zahlung gehandelt hat. Die Beklagte als Zahlungsdienstleister hat im Sinne einer sekundären Darlegungs- und Beweislast die Authentifizierung nachzuweisen und ggf. weitere für die Autorisierung sprechende Umstände vorzutragen (vgl. Grüneberg-Sprau, BGB, 81. Auflage, § 675u Rnr. 8 mwN.). Bei dem Nachweis der Autorisierung eines Zahlungsvorgangs mittels eines Zahlungsauthentifizierungsinstruments ist nach § 675w Satz 3 BGB des Weiteren Voraussetzung einer Anwendung der Grundsätze des Anscheinsbeweises, dass auf Grundlage aktueller Erkenntnisse die allgemeine praktische Unüberwindbarkeit des eingesetzten Sicherungsverfahrens sowie dessen ordnungsgemäße Anwendung und fehlerfreie Funktion im konkreten Einzelfall feststehen (vgl. BGH, NJW 2016, 2024). Sollte dies feststehen, muss der Zahlungsdienstnutzer zur Erschütterung eines für die Autorisierung eines Zahlungsauftrags sprechenden Anscheinsbeweises keinen konkreten und erfolgreichen Angriff gegen das Authentifizierungsinstrument vortragen und beweisen, sondern kann sich auch auf außerhalb des Sicherheitssystems des Zahlungsdienstleisters liegende Umstände stützen, die für einen nicht autorisierten Zahlungsvorgang sprechen (vgl. BGH, aaO., Rnr. 48, zitiertnach juris).
Umstände im letztgenannten Sinne hat die Klägerin nicht vorgetragen und unter Beweis gestellt, so dass lediglich auf Antrag der Beklagten ein Sachverständigengutachten zu den Fragen einzuholen ist, ob die Beklagte von einer authentifizierten Überweisung ausgehen durfte und ob das von ihr eingesetzte Sicherungsverfahren in der konkreten Situation fehlerfrei gearbeitet hat und praktisch unüberwindbar war.
Nunmehr hat das Gericht einen Beweisbeschluss erlassen und wird einen Sachverständigen beauftragen. Dieser soll prüfen, ob auf Grundlage aktueller Erkenntnisse von einer allgemeinen praktischen Unüberwindbarkeit des von der Targobank eingesetzten Sicherungsverfahrens sowie
dessen ordnungsgemäßer Anwendung und fehlerfreier Funktion im konkreten
Einzelfall auszugehen ist. Auf das Ergebnis bin ich gespannt und werde darüber hier berichten.
Update 19.09.2024 – Targobank-Kunden zur Bestätigung und Billigung bis zum 16.09 aufgefordert
Gegen Ende der Woche erreichte uns unter anderem eine täuschend echte Phishing-Nachricht, die vorgab, im Namen der Targobank zu agieren. Die Betreffzeile „Neues Mıtteılung“ enthüllt durch ihre ungewöhnliche Orthographie bereits den ersten Anhaltspunkt für einen betrügerischen Vorstoß. Nach einer knappen und unpersönlichen Begrüßung folgt die Erläuterung, dass man gegenwärtig den Zugriff auf das Online-Banking mittels einer zusätzlichen Sicherheitsüberprüfung abschirme. Folglich werde man aufgefordert, seine Zustimmung via des Hyperlinks „Zustimmen“ zu erteilen sowie sein Einverständnis über den Link „Einverständnis erklären“ kundzutun. Die Satzkomposition und Begründungen fallen ins Auge, da angeblich beabsichtigt wird, den „Cookie“ auf dem Endgerät zu registrieren und im Webbrowser zu aktivieren. Des Weiteren wird der 16.09.2024 als Stichtag angeführt, an dem das Online-Banking vermeintlich deaktiviert würde. Neben den erwähnten Grammatik- und Orthographiemängeln weisen insbesondere die Absenderadresse sowie die in der E-Mail enthaltenen Verlinkungen deutlich auf einen Phishing-Versuch hin.
Update 11.09.2024 – Phishing mit angeblicher Aktualisierung
In einer aktuellen Phishing-Mail behaupten Betrüger, dass es ab dem 1. September 2024 neue Bestimmungen für den online-Zahlungsverkehr gibt. Sie werden dann aufgefordert, Daten zu aktualisieren und einen Bestätigungsbutton anzuklicken. Die Ausführungen sind eine Lüge. Auf keinen Fall sollten Sie den Bestätigungsbutton Anklicken. Die Betrüger versuchen so, an ihre Daten zukommen oder Schadsoftware auf Ihren Rechner aufzuspielen.
Update 05.09.2024 – Phishing bei Targobank-Kundschaft mit angeblicher Aktualisierung
Ich möchte Sie über eine wichtige Angelegenheit informieren, die Targobank-Kunden betrifft. Zu Beginn des neuen Monats habe ich mehrere E-Mails erhalten, die vorgeben, von der Targobank zu stammen. Der Betreff dieser Nachrichten lautet „Aktualisieren Sie Ihre Targo-Kontodaten jetzt“. Nach einer sehr allgemein gehaltenen Anrede wird mir mitgeteilt, dass mein angebliches „TARGO-Konto“ trotz vorheriger Erinnerung nicht aktualisiert worden sei. Mir wird gedroht, dass der Zugriff auf mein Konto innerhalb der nächsten 48 Stunden eingeschränkt würde, falls ich das Update nicht abschließe. Die E-Mail fordert mich auf, die Aktualisierung schnellstmöglich durch einen untenstehenden Link mit der Aufschrift „Klicken Sie hier“ durchzuführen, um die angedrohte Einschränkung zu verhindern.
Ich kann Ihnen versichern, dass es sich hierbei um Phishing handelt! Die Kriminellen versuchen, durch das Anklicken des Links an meine sensiblen Daten zu gelangen. Ich habe erkannt, dass die unseriöse Absendeadresse und die allgemein gehaltene Anrede eindeutige Zeichen für Phishing sind. Mir ist auch aufgefallen, dass es eine übliche Taktik der Kriminellen ist, mich durch kurzfristige Zeitangaben unter Druck zu setzen, um mich zu unüberlegtem Handeln zu bringen.
Ich rate Ihnen dringend, solche E-Mails unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben. Lassen Sie uns gemeinsam wachsam bleiben und uns vor solchen betrügerischen Machenschaften schützen.
Update 22.08.2024 – Phishing-Versuche: Aufforderung zur Telefonnummer-Aktualisierung
Derzeit sehen sich besonders Kundinnen und Kunden der Targobank mit einer Welle von Phishing-Mails konfrontiert. Diese Nachrichten, die häufig den Betreff „Aktualisieren Sie Ihre Telefonnummer zum Schutz Ihres Kontos“ tragen, sollen die Empfänger dazu bewegen, ihre persönlichen Daten preiszugeben. In den E-Mails wird behauptet, dass eine Aktualisierung der Telefonnummer notwendig sei, um die „Identität zu verifizieren“ und bei „wichtigen Kontoaktivitäten“ schnell Kontakt aufnehmen zu können. Man suggeriert, dass dieser „einfache Schritt“ nur „wenige Momente“ in Anspruch nehme und maßgeblich zur Sicherheit des Kontos beitrage. Weiterhin wird behauptet, dass dieser Vorgang vor „betrügerischen Aktivitäten“ schützen soll.
Hinter diesen Mails stehen jedoch Kriminelle, die versuchen, durch Klicks auf den beigefügten Link an Ihre sensiblen Daten zu gelangen. Eine seriöse Bank würde Sie niemals auf diesem Weg zur Eingabe persönlicher Informationen auffordern. Indizien für einen Betrugsversuch sind die unpersönliche Ansprache und eine unseriöse Absenderadresse. Achten Sie daher stets auf solche Merkmale, um sich vor Phishing-Attacken zu schützen.
Update 15.08.2024 – Phishing mit Aufforderung zur Aktualisierung des „easytan-Services“ bei der Targobank
Es richtet sich eine Phishing-Welle gezielt an die Kundschaft der Targobank. Viele haben E-Mails mit dem Betreff „Erinnerung: Aktualisierung Ihres easytan-Services“ erhalten. Wie bereits im Betreff angedeutet, werden Sie darin aufgefordert, einen angeblich notwendigen Aktualisierungsprozess durchzuführen. Es wird behauptet, dass dieser Schritt erforderlich sei, um einen „reibungslosen“ Zugang zu Ihrem Online-Banking zu gewährleisten. Der Vorgang könne „unkompliziert und schnell“ über den in der E-Mail enthaltenen Link abgeschlossen werden, und im Anschluss würde eine Bestätigungs-E-Mail verschickt.
Gehen Sie auf keinen Fall auf diese Aufforderung ein, denn es handelt sich eindeutig um einen Phishing-Versuch! Auffällig ist, dass die E-Mail kein Logo der Bank enthält, was für die Seriosität ungewöhnlich ist. Zudem deuten die unpersönliche Anrede und die unseriöse Absenderadresse klar auf einen Betrugsversuch hin.
Update 14.08.2024 – Betrügerische Briefe an Targobank-Kunden im Umlauf
Als Fachanwalt für IT-Recht möchte ich Sie auf eine aktuelle Betrugsmasche aufmerksam machen, bei der gefälschte Briefe versendet werden, die angeblich wichtige Angelegenheiten zu Ihrem Bankkonto betreffen. Diese Schreiben werden genutzt, um über QR-Codes oder Links Zugang zu sensiblen Daten zu erhalten.
Wichtiger Hinweis: Die TARGOBANK wird Sie niemals per Brief auffordern, einen QR-Code zu scannen oder einen Link zu nutzen, um auf Ihr Konto zuzugreifen. Solche Briefe sind nicht von der TARGOBANK und sollten sofort als verdächtig betrachtet werden.
Was sollten Sie tun?
- Scannen Sie den QR-Code auf keinen Fall. Dies könnte den Betrügern den Zugriff auf Ihre Bankdaten ermöglichen.
- Leiten Sie den verdächtigen Brief an onlinesicherheit@targobank.de weiter. So helfen Sie, andere vor ähnlichen Betrugsversuchen zu schützen.
- Zerstören Sie den Brief, um zu verhindern, dass Unbefugte an Ihre Informationen gelangen.
Ihre Sicherheit und der Schutz Ihrer Daten sind von höchster Bedeutung. Falls Sie unsicher sind oder rechtliche Unterstützung benötigen, stehe ich Ihnen gern beratend zur Seite.
Update 08.08.2024 – Targobank droht mit Kontosperrung? Phishing!
Aktuell haben vor allem Kunden der Targobank mit Phishing-Angriffen zu kämpfen. Zahlreiche E-Mails erreichen uns unter dem Betreff „Ihr Konto wird bald geschlossen“. Bereits aus dem Betreff geht hervor, dass mit einer Kontosperrung gedroht wird. Angeblich erfolgt eine automatische Sperrung, wenn das Konto nicht innerhalb der nächsten 12 Stunden gesichert wird. Dazu soll man sich anmelden und die Sicherheitsinformationen über den beigefügten Button aktualisieren. Falls dies nicht innerhalb der Frist geschieht, sei eine Reaktivierung des Kontos nur durch einen „Besuch in der Filiale“ möglich.
An der unpersönlichen Anrede und der fehlerhaften Absenderadresse lässt sich erkennen, dass es sich um einen Betrugsversuch handelt. Eine seriöse Bank würde niemals zur Datenpreisgabe über einen Link auffordern. Wie immer versuchen die Kriminellen, an Ihre sensiblen Daten zu gelangen, um diese zu missbrauchen.
Update 08.08.2024 – Phishing mit Anforderung zur Aktualisierung des „easytan-Services“ bei der Targobank
Diese Woche stehen die Kunden der Targobank im Visier von Phishing-Angriffen. Wir erhalten zahlreiche E-Mails mit dem Betreff „Erinnerung: Aktualisierung Ihres easytan-Services“. Diese E-Mails fordern die Empfänger dazu auf, ihren easytan-Service zu aktualisieren, angeblich um einen reibungslosen Zugang zum Online-Banking sicherzustellen. Der Aktualisierungsprozess soll angeblich „unkompliziert und schnell“ über den bereitgestellten Link erfolgen, und danach würde eine Bestätigungs-E-Mail verschickt. Folgen Sie diesen Anweisungen jedoch auf keinen Fall, da es sich hierbei eindeutig um Phishing handelt! Auffällig bei diesem Betrugsversuch ist das Fehlen des Banklogos, die unpersönliche Anrede und die unseriöse Absenderadresse, die eindeutig auf Phishing hinweisen.
Update 24.07.2024 – Phishing-Mails, die zur Bestätigung der Telefonnummer auffordern
Aktuell sind Phishing-Mails im Umlauf, die Kunden der Targobank auffordern, die Telefonnummer zu bestätigen. Dies ist für die Betrüger ein Weg, um an die Zugangsdaten für das Online-Banking von Targobank-Kunden zukommen. Sie können die Aufforderung ignorieren. Auf keinen Fall sollten Sie den Link anklicken. Die Phishingmail sieht wie folgt aus:
Update 27.06.2024 – Targobank-Kunden zur Kontoaktualisierung aufgefordert – Phishing!
Es steht erneut die Targobank im Mittelpunkt von Phishing-Angriffen. Wir erhalten zahlreiche E-Mails mit dem Betreff „Dringende Kontoaktualisierung erforderlich“, die sich an Targobank-Kunden richten. Der Inhalt fordert zur Aktualisierung der Kontoinformationen über einen beigefügten Link auf, angeblich als Voraussetzung für die weitere Nutzung der Bankdienstleistungen. Sollte die „Bank“ innerhalb von zwei Tagen keine Rückmeldung erhalten, könne die Freischaltung nur per Post erfolgen, verbunden mit einer Bearbeitungsgebühr von 79,95€, die von Ihrem Konto abgebucht werde.
Lassen Sie sich davon nicht täuschen! Dies ist eindeutig ein Phishing-Versuch. Die hohe Bearbeitungsgebühr, die angeblich abgebucht werden soll, ist ein klares Indiz dafür. Zudem haben wir diese E-Mail mit identischem Inhalt, jedoch unterschiedlichen Bearbeitungsgebühren, erhalten. Auch das fehlende Logo und die unpersönliche Anrede sind typische Merkmale einer Phishing-Mail. Folgen Sie daher nicht den Anweisungen.
Update 19.06.2024 – Phishing-Mail droht Targobank-Kunden mit Kontopfändung
Vorsicht, diese Drohung mit einer Kontopfändung ist ein Betrug. Auf keinen Fall sollten Sie auf den Link klicken. Die Pfändung ist eine Lüge. Die Täter versuchen so, an ihr Online-Konto zu kommen.
Update 11.06.2024 – Neue Phishing-Nachrichten an Targobank-Kunden
Aktuell sind die folgenden Phishing-Nachrichten im Umlauf. Auf keinen Fall sollten Sie Links anklicken oder Ihre Zugangsdaten zu Ihrem Online-Konto bekannt geben.
Der Hinweis auf die angebliche Aktualisierung ist leider auch nur Betrug.
Update 30.05.2024 – Phishing mit Aktualisierung der Kontoinformationen bei Targobank
Diese Woche zielen Kriminelle auch wieder auf Kunden der Targobank ab. Die Betreffzeile der betrügerischen E-Mail lautet „Handlung erforderlich: Aktualisieren Sie jetzt Ihre Kontoinformationen“. In der Nachricht, die mit einer unpersönlichen Anrede beginnt, wird behauptet, dass eine wichtige Aktualisierung der Kontoinformationen notwendig sei, um die Sicherheit des Bankkontos zu gewährleisten. Dies solle durch einen Klick auf den untenstehenden Link (beschriftet mit „Aktualisieren Sie jetzt Ihre Daten“) erfolgen. Schon die unseriöse Absenderadresse und die unpersönliche Anrede weisen darauf hin, dass es sich um eine Phishing-Mail handelt. Zudem wird eine Bank niemals per E-Mail dazu auffordern, sensible Daten wie Kontoinformationen über einen Link zu aktualisieren.
Update 13.05.2024 – Phishing mit angeblich wichtiger Sicherheitsbenachrichtigung
Mir wurde heute die nachfolgende Phishing-Mail übersandt, obwohl ich kein Kunde der Targobank bin. Auf keinen Fall sollten Sie die geforderte Verifizierung durchführen!
Update 08.05.2024 – Phishing-Trick mit „Um Unterbrechungen zu vermeiden und Ihr Konto zu schützen“
Betrüger verschicken aktuell die nachfolgende Phishing-Mail und behaupten, der Link müssen angeklickt werden. Dies sollten Sie auf keinen Fall tun. Die Behauptung, das sei für die Vermeidung von Unterbrechungen und zum Schutz Ihres Kontos notwendig, ist leider eine Lüge.
Update 24.04.2024 – Keine Antwort von der Targobank
Kunden, die von einem betrügerischen Phishing-Angriff bei der Targobank betroffen sind, berichten wiederholt, dass die Bank auf ihre Anfragen nicht reagiert. Diese Erfahrung mache ich ebenfalls, wenn ich im Zusammenhang mit Phishing-Vorfällen Schreiben an die Targobank sende. Es ist mir unverständlich, warum die Targobank derart handelt.
Ich überprüfe derzeit eine Ermittlungsakte bezüglich eines Phishing-Vorfalls. Dabei stellte sich heraus, dass auch die Polizei bei ihren Untersuchungen keine Antwort von der Targobank erhalten hat. Diese Information bietet mir etwas Trost. Oft bleibt den Betroffenen nichts anderes übrig, als ihre Ansprüche gegen die Targobank durch ein gerichtliches Verfahren durchzusetzen.
Update 28.03.2024 Targobank fordert angeblich Bestätigung der Telefonnummer
Es wurden wieder Phishing-E-Mails entdeckt, die vorgeben, von der Targobank zu stammen und die Kunden dazu auffordern, ihre Telefonnummer zu bestätigen. Die E-Mails, die den Betreff „TargoBank – Zugriff auf Ihre Konten limitiert“ tragen, suggerieren, dass aufgrund der europäischen Richtlinie DSP2 eine Bestätigung der Telefonnummer bis zum 31. März 2024 notwendig ist, um den gesicherten Zugang zu den Konten aufrechtzuerhalten. Details zur Verordnung werden dabei nicht erläutert. Empfänger werden dazu verleitet, über einen bereitgestellten Link ihre Telefonnummer zu verifizieren. Diese E-Mails stellen einen Versuch dar, an vertrauliche Daten zu gelangen und sollten ignoriert sowie direkt als Spam ist eine Form von unerwünschter oder unverlangter Mail markiert werden. Besonders hinweisgebend auf den Betrug sind die Absenderadresse, die keine Verbindung zur Targobank aufweist, und die generische Form der Anrede in der Nachricht. Offizielle Kommunikation von Banken fordert Sie nicht auf, Links anzuklicken, und der Zugang zu Ihren Konten ist nicht von der Angabe Ihrer Telefonnummer abhängig.
Update 21.03.2024 – Phishing Targobank mit angeblicher Aktualisierung
Mir wurde eine Phishing-Mail übermittelt, die sich am Kunden der Targobank gerichtet. Angeblich wurde eine Aktualisierung des Kontos vorgenommen und nun sei ein Abschluss des Bestätigungsprozesses notwendig. Nur so könnten Einschränkungen beim Zugriff auf das Konto bei der Targobank vermieden werden. All dies sind Lügen und ein Versuch von Betrügern, sich einen unberechtigten Zugriff auf Ihr Konto bei der Targobank zu verschaffen. Gern können Sie diese Phishing-Mail ignorieren.
Update 30.01.2024 – Phishing-Mail mit kurzfristigen Drohungen
Heute erhielt ich selber die nachfolgende Phishing-Mail, obwohl ich nicht Kunde der Targobank bin. Auffällig ist bereits die Mailadresse „Kundendienst infos@jodilogik.freshdesk.com“, die zeigt, dass nicht die Targobank schreibt. Auf keinen Fall sollten Sie auf den angebotenen Reaktivierungslink klicken.
Update 17.01.204 – Phishing SMS „Registrierung für Targobank App läuft ab“ – Betrug!
Betrüger versenden aktuell wieder Phishing-SMS, die angeblich von der Targobank stammen. Es wird behauptet, dass ein Frist abläuft. Der Rechtschreibfehler am Schluss bei „Servcice“ zeigt bereits, dass ein Betrug vorliegt. Eine Frist für die Registrierung Targobank eb läuft entgegen der Behauptung in der SMSEine SMS (Short Message Service) ist ein Telekommunikationsd... Mehr nicht ab. Mit solchen SMS soll versucht werden, Targobank-Kunden zu veranlassen, auf den Link zu klicken. Dann wird über die Internetseite eine Schadsoftware auf die jeweilige Hardware gespielt. Es gilt der Rat, auf keinen Fall den Link anzuklicken.
Update 04.01.2024 – Targobank fordert angebliche „Nummernprüfung“, Betrug und Phishing!
Aktuell stehen Kunden der Targobank im Visier von Betrügern. Eine Phishing-E-Mail mit dem Thema „Dringende Benachrichtigung“ wurde uns zugesandt. Diese E-Mail, die mit dem gleichen Satz als Überschrift beginnt, enthält eine knappe, formelle Anrede. Die Nachricht ist kurz und zielt darauf ab, persönliche Daten zu erlangen. Speziell wird nach der Handynummer gefragt, die angeblich für die „Mtan“-Funktion aktiviert werden muss, um die Online-Services der Bank weiterhin zu verwenden. Es wird betont, dass eine „Nummernprüfung“ erforderlich ist. Am Ende der E-Mail befindet sich ein auffälliger roter Button mit der Beschriftung „Hier bestätigen“. Ein solcher Button in einer Bank-E-Mail sollte Misstrauen wecken; es wird empfohlen, ihn nicht anzuklicken und vorsichtig zu sein. Zudem fällt auf, dass Anrede und Abschied in einer anderen Schriftart als der Haupttext verfasst sind. Die E-Mail-Adresse des Absenders zeigt ebenfalls keine Verbindung zur Targobank. Wir empfehlen, solche E-Mails unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben, um zukünftige Betrugsversuche automatisch erkennen zu können.
Update 03.01.2024 – Angebliche Zugriffsbeschränkungen
In einer aktuellen Phishing-Mail wird behauptet, dass es ab dem 15. Januar 2024 Zugriffsbeschränkungen auf Konten bei der Gruppen geben soll. In der mit Rechtschreibfehlern versehenen E-Mail wird ein Reaktivierungslink angeboten. Auf keinen Fall sollten Sie diesen Link nutzen. Es besteht die Gefahr, dass dann eine Schadsoftware auf Ihren Rechner oder Handy aufgespielt wird und es zu unberechtigten Abbuchungen auf Ihrem Konto kommt. Sie sollten diese Mail löschen.
Update 08.12.2023 – Targobank wegen aggressiver Vorgehensweise verurteilt!
Das LandgerichtEin Landgericht ist ein Gericht der ordentlichen Gerichtsbar... Mehr Düsseldorf hat die Targobank für ihre aggressive Geschäftspraktik verurteilt. Die Bank hatte ihre Kunden beim Online-Banking in eine Zwangslage gebracht, indem sie sie aufforderte, neuen Preisen und Geschäftsbedingungen zuzustimmen. Kunden, die Online-Banking nutzen wollten, wurden mit einem Pop-up-Fenster konfrontiert, in dem sie entweder den aktualisierten Bedingungen zustimmen oder diese ablehnen mussten, um fortzufahren. Die Konsequenzen einer Ablehnung waren dabei unklar.
Das Gericht bewertete dieses Vorgehen als Nötigung und somit als eine aggressive geschäftliche Handlung, die nach dem Wettbewerbsrecht verboten ist. Kunden wurden ohne Bedenkzeit zu einer sofortigen Entscheidung gedrängt, wobei die Zustimmung als „notwendig“ dargestellt wurde. Bei einer Ablehnung drohte die Bank implizit mit der Beendigung der Geschäftsbeziehung.
Diese Praxis der Targobank folgte auf ein Urteil des Bundesgerichtshofes aus dem Jahr 2021, das Klauseln für unwirksam erklärte, welche Vertrags- und Preisänderungen ohne ausdrückliche Zustimmung der Kunden ermöglichten. Die Targobank reagierte darauf, indem sie ihre Kunden beim Login zum Online-Banking vor die Wahl stellte, den geänderten Bedingungen zuzustimmen oder diese abzulehnen, wobei die genauen Folgen einer Ablehnung unklar blieben.
Das Gericht kritisierte auch die Art und Weise, wie die Informationen im Pop-up-Fenster präsentiert wurden. Sie waren teilweise unverständlich oder zumindest missverständlich, sodass nicht klar war, welche Konsequenzen eine Ablehnung nach sich ziehen würde. Insgesamt wurde den Kunden dadurch ein unangemessener Druck auferlegt, sich für die von der Bank gewünschte Zustimmung zu entscheiden.
Update 14.11.2023 – Targobank erlebt Cyberangriff und blockiert Konten der Kunden
Nach einem Cyberangriff auf die Targobank wurden die Online-Banking-Zugänge tausender Kunden als Sicherheitsmaßnahme blockiert. Die Bank bemerkte unbefugte Zugriffsversuche auf das Online-Banking und reagierte, indem sie den Zugang verhinderte. Betroffene Kunden konnten seit dem Vorfall weder über die App noch über den Webbrowser auf ihr Online-Banking zugreifen, andere Funktionen wie Kartenzahlungen waren jedoch nicht beeinträchtigt.
Ein Sprecher der Targobank erklärte, dass zur Gewährleistung der höchstmöglichen Sicherheit neue Zugangsdaten für die rund 6.000 betroffenen Kunden erstellt werden müssen. Diese Kunden werden in den kommenden Tagen per Post über die Situation informiert und erhalten Anleitungen, wie sie wieder Zugang zum Online-Banking erhalten können.
Es gibt keine Hinweise auf weiteren Schaden; die Einbruchsversuche wurden offenbar erfolgreich abgewehrt. Die Bank hat bislang keine offensichtlichen Informationen auf ihrer Webseite veröffentlicht, informiert aber die betroffenen Kunden postalisch.
Zusammenfassend hat die Targobank nach einem Cyberangriff den Online-Banking-Zugang tausender Kunden gesperrt und arbeitet daran, neue Zugangsdaten zu erstellen, um die Sicherheit zu gewährleisten. Betroffene Kunden werden über die nächsten Schritte postalisch informiert.
Update 11.10.2023 – Zwei neue Phishing-Mails an Targobank-Kunden
Aktuell sind Kunden der Targo Bank vermehrten Phishing-Angriffen ausgesetzt. und einer Phishing-Mail behauptet, dass das Konto gesperrt wurde. Folgen Sie auf keinen Fall den Anweisungen, die in dieser Mail oder auf einer Internetseite veröffentlicht werden. Auch die 2. Mail behauptet, dass vorübergehend Ihr Konto gesperrt sei und sie dies aber reaktivieren können. Diese Behauptung ist ebenfalls eine Lüge und ein Betrug. Beide E-Mails können Sie ignorieren.
Update 11.10.2023 – Aktuelle Phishing-Mail Targo Bank
Aktuell sind Kunden der Targobank erneut Ziel von Phishing-Attacken. Dabei werden vorgebliche technische Probleme als Ursache für eine automatische Sperrung des Kontos genannt. Zudem wird fälschlicherweise behauptet, dass eine ausbleibende Verifizierung ab dem 20.10.2023, ein Datum in der Zukunft, zur Sperrung geführt habe. Für die Wiederfreischaltung wird ein kostenloser Link in der betrügerischen E-Mail angeboten. Wer die inkonsistente Begründung für die Kontosperrung und das zukünftige Datum nicht als verdächtig erachtet, sollte spätestens jetzt misstrauisch werden. Es handelt sich hierbei unmissverständlich um einen Phishing-Versuch. Meine Empfehlung lautet, die E-Mail umgehend in den Spam-Ordner zu verschieben und keinesfalls persönliche Daten preiszugeben, um den Betrügern keine Möglichkeit zu bieten, Schaden anzurichten.
Auch die Verbraucherzentrale hat auf Ihrer Internetseite weitere Hinweise zu Phishing-Mails veröffentlicht.
Einführung in Phishing-Angriffe
Was ist Phishing?
Phishing ist eine Form des Internetbetrugs, bei dem Täter versuchen, an sensible Daten wie Passwörter oder Kreditkarteninformationen zu gelangen. Dabei werden oft E-Mails oder Nachrichten verwendet, die so gestaltet sind, dass sie von einer vertrauenswürdigen Institution stammen.
Warum ist Phishing so gefährlich?
Die größte Gefahr bei Phishing-Angriffen ist die Tarnung. Da die E-Mails oder Webseiten den originalen sehr ähnlich sehen, ist es für den Laien oft schwierig, die Fälschung zu erkennen. Wenn Sie einmal Ihre Daten eingegeben haben, können die Betrüger in Ihrem Namen Transaktionen durchführen, was zu finanziellen Verlusten oder Identitätsdiebstahl führen kann.
Spezielle Merkmale von Targobank Phishing
Wie unterscheidet sich Targobank Phishing?
Phishing-Angriffe, die speziell auf Targobank-Kunden abzielen, weisen oft charakteristische Merkmale auf. Zum Beispiel könnten die Betrüger spezifische Dienstleistungen der Targobank, wie etwa besondere Kreditangebote, als Lockmittel verwenden.
Warum die Targobank?
Wie bei anderen großen Banken auch, bietet die hohe Kundenanzahl der Targobank ein breites Angriffsziel für Cyberkriminelle. Die Täter erhoffen sich eine höhere Erfolgsquote, weil die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass die Empfänger der Phishing-Mails tatsächlich Kunden der Targobank sind.
Wie erkennt man Targobank Phishing-Mails?
Grammatik und Rechtschreibung
Ein erstes Anzeichen für Phishing-Mails sind oft Rechtschreib- und Grammatikfehler. Eine Bank wie die Targobank würde offizielle Mails immer korrekturlesen lassen.
Die URL überprüfen
Ein weiteres wichtiges Indiz ist die URL der Webseite, auf die Sie geleitet werden. Wenn diese URL nicht mit der offiziellen Webseite der Targobank übereinstimmt, ist höchste Vorsicht geboten.
Anfragen nach sensiblen Daten
Keine Bank würde Sie jemals per E-Mail auffordern, Ihre Passwörter oder PINs einzugeben. Wenn eine solche Aufforderung in der Mail steht, handelt es sich definitiv um einen Phishing-Versuch.
Targobank Phishing: Rechtliche Rahmenbedingungen
Haftung im Falle eines Phishing-Angriffs
Wenn Sie Opfer eines Phishing-Angriffs werden, stellt sich die Frage der Haftung. In der Regel sind Sie als Kontoinhaber grundsätzlich erstmal selbst verantwortlich. Doch es gibt Ausnahmen, bei denen die Bank die Verantwortung trägt, etwa wenn ihre Sicherheitssysteme unzureichend waren.
Strafverfolgung der Täter
Das Strafgesetzbuch (StGB) stellt den Computerbetrug unter § 263a StGB unter Strafe. Das Problem ist jedoch die Ermittlung und Verfolgung der Täter, die oft im Ausland sitzen.
Targobank Phishing: Sofortmaßnahmen bei Verdacht
Sperrung der Konten und Karten
Im Falle eines Verdachts sollten Sie umgehend alle Konten und Karten sperren lassen. Dies können Betroffene über die Notfallnummer der Targobank machen.
Anzeige bei der Polizei
Der nächste Schritt ist die Strafanzeige bei der Polizei. Sie sollte so detailliert wie möglich sein, um die Ermittlungen zu erleichtern.
Überprüfung der Kontoauszüge
Sie sollten Ihre Kontoauszüge sorgfältig überprüfen, um etwaige unberechtigte Abbuchungen festzustellen. Dies dient auch als Beweismittel bei rechtlichen Auseinandersetzungen.
Abschließende Gedanken zu Targobank Phishing
Targobank Phishing ist ein komplexes Thema, das ständige Wachsamkeit erfordert. Als Fachanwalt für IT-Recht rate ich Ihnen, immer auf dem Laufenden zu bleiben und präventive Maßnahmen ernst zu nehmen. So können Sie sich effektiv schützen und das Risiko minimieren, Opfer eines Phishing-Angriffs zu werden.
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Wer haftet für den Schaden, wenn ich auf einen Phishing-Betrug hereingefallen bin?
Viele Betroffene fragen sich, ob sie auf dem Verlust sitzenbleiben oder ob die Bank den Schaden übernimmt. Vielfach wird zunächst angenommen, dass der Kontoinhaber selbst verantwortlich ist – es sei denn, die Bank hat in ihren Sicherheitssystemen gravierende Schwächen. Tatsächlich ist die Rechtslage für Verbraucher aber recht schützend: Wenn Sie eine Abbuchung nicht selbst autorisiert haben, haften Sie als Kunde grundsätzlich nicht dafür. Die Bank ist verpflichtet, den unberechtigt abgebuchten Betrag unverzüglich zurückzuerstatten.
Nur falls grobe Fahrlässigkeit Ihrerseits vorliegt, können Sie ausnahmsweise haftbar gemacht werden. Grob fahrlässig bedeutet, dass Sie elementare Sicherheitsregeln in schwerwiegender Weise missachtet haben. Typische Beispiele sind etwa, dass man seine Online-Banking-PIN am Telefon an Fremde weitergibt oder TANs auf einer offensichtlich gefälschten Website eingibt. Auf einen sehr gut gemachten Betrug hereinzufallen – etwa eine täuschend echt aussehende Phishing-Seite – wird hingegen von Gerichten nicht automatisch als grobe Fahrlässigkeit gewertet. In so einem Fall bleibt die Bank in der Regel in der Haftung und muss den Schaden tragen.
Ich bin auf Phishing hereingefallen – was sollte ich jetzt tun?
Direkt nach einem Phishing-Betrug ist schnelles Handeln entscheidend. Folgende Schritte sind empfehlenswert, um den Schaden zu begrenzen und Ihre Rechte zu wahren:
1. Bank kontaktieren und Konten sperren: Informieren Sie sofort Ihre Bank über den Vorfall. Allerdings sollten Sie auch gleich einen Anwalt einschalten. Ich erlebe immer wieder, dass betroffene Informationen an die Targobank geben, die im Anschluss nachteilig sind. Die Bank wird im Zweifel alle Informationen, die Sie weitergegeben haben, gegen Sie verwenden. Lassen Sie umgehend alle betroffenen Konten und Karten sperren – bei der Targobank gibt es dafür z.B. eine spezielle Notfall-Hotline. So verhindern Sie weitere unautorisierte Abbuchungen.
2. Rückbuchung verlangen: Fordern Sie von Ihrer Bank schriftlich (per E-Mail, Fax oder Brief) die umgehende Rückerstattung der unautorisierten Abbuchungen. Verweisen Sie dabei auf Ihre Rechte nach § 675u BGB und bitten Sie um eine schnelle Rückbuchung des Betrags. Schildern Sie kurz den Sachverhalt und legen Sie Kopien von Kontoauszügen bei, aus denen die fraglichen Abbuchungen ersichtlich sind.
3. Anzeige erstatten: Erstatten Sie so bald wie möglich Strafanzeige bei der Polizei. Schildern Sie den Betrug so detailliert wie möglich – jede Information (z.B. Zeitpunkt, Art der Kontaktaufnahme, besuchte Fake-Website) kann den Behörden helfen, die Täter zu ermitteln. Sie erhalten nach der Anzeige eine Vorgangsnummer, die Sie auch Ihrer Bank mitteilen können.
4. Kontobewegungen im Blick behalten: Prüfen Sie umgehend Ihre Kontoauszüge und Online-Umsätze auf weitere ungewöhnliche Abbuchungen. Falls noch andere unautorisierte Transaktionen erfolgt sind, melden Sie dies sofort Ihrer Bank. Durch sorgfältiges Kontrollieren stellen Sie auch sicher, dass Sie keinen kleinen „Test“-Betrag übersehen, den Betrüger manchmal zuerst abbuchen.
5. Beweismaterial sichern: Speichern Sie alle relevanten Beweise. Machen Sie Screenshots von verdächtigen E-Mails, SMS oder Webseiten. Bewahren Sie Phishing-Mails, SMS, Chat-Verläufe und etwaige Briefe gut auf. Auch die Korrespondenz mit der Bank sollten Sie dokumentieren. Diese Unterlagen dienen später als Beweismittel, falls es zu rechtlichen Auseinandersetzungen kommt.
Bekomme ich mein Geld von der Bank zurück, nachdem ich Opfer eines Phishing-Betrugs wurde?
Ja. In den meisten Fällen haben Sie einen Rechtsanspruch, Ihr verloren gegangenes Geld zurückzubekommen. Das deutsche Zahlungsdiensterecht (insbesondere § 675u BGB) verpflichtet die Bank, nicht autorisierte Abbuchungen unverzüglich rückgängig zu machen und den Betrag Ihrem Konto wieder gutzuschreiben. Selbst wenn die Betrüger Sie dazu gebracht haben, eine Überweisung per TAN oder App-Bestätigung scheinbar zu autorisieren, gilt diese Zahlung rechtlich als „nicht von Ihnen autorisiert“, da Sie sie ja nur unter Täuschung freigegeben haben.
Die Bank darf eine Erstattung nur verweigern, wenn grobe Fahrlässigkeit von Ihrer Seite vorliegt – und diesen Vorwurf muss die Bank beweisen können. In der Praxis versuchen Banken leider oft zunächst, eine Mitschuld der Kunden zu behaupten und blocken die Rückerstattung ab. Davon sollten Sie sich nicht entmutigen lassen. Viele Betroffene erhalten ihr Geld zurück, vor allem wenn sie energisch auf ihr Recht pochen. So wurde zum Beispiel einem Arzt, dem knapp 30.000 € via Phishing entwendet wurden, der Betrag letztlich von der Bank erstattet – allerdings erst, nachdem ein spezialisierter Anwalt eingeschaltet wurde. Wichtig ist, dass Sie den Betrug sofort bei der Bank melden und die Rückbuchung schriftlich verlangen. Wenn die Bank merkt, dass Sie Ihre Rechte kennen und notfalls weitere Schritte einleiten würden, steigen die Chancen erheblich, Ihr Geld zügig zurückzubekommen.
Die Bank behauptet in einem Schreiben, ich sei selbst schuld (grobe Fahrlässigkeit). Muss ich das Gegenteil beweisen?
Nein, im Gegenteil: Im Streitfall muss die Bank beweisen, dass Sie grob fahrlässig gehandelt haben. Gelingt ihr dieser Nachweis nicht, bleibt sie für den Schaden haftbar. Trotzdem unterstellen Banken nach Phishing-Vorfällen häufig pauschal, der Kunde habe den Betrug durch Leichtsinn selbst ermöglicht – eine Strategie, um der eigenen Zahlungspflicht zu entgehen. Lassen Sie sich von solchen Anschuldigungen nicht einschüchtern. Solange Sie keine offensichtlichen Sicherheitsregeln grob verletzt haben, wird es für die Bank schwierig sein, Ihnen grobe Fahrlässigkeit nachzuweisen. Gerichte werten einen noch so echt aussehenden Phishing-Trick erfahrungsgemäß nicht als grobe Fahrlässigkeit des Opfers. Die Bank bleibt dann ersatzpflichtig. Wichtig ist, dass Sie gegenüber der Bank ruhig und bestimmt auftreten. Füllen Sie Fragebögen der Bank mit Bedacht aus und geben Sie keine vorschnellen Schuldeingeständnisse ab. Wenn die Bank sich trotzdem querstellt, zögern Sie nicht, sich rechtlichen Rat zu holen – die Rechtslage ist in vielen Phishing-Fällen auf Ihrer Seite.