Anwalt für Reputationsschutz

Für ein Unternehmen, eine Person des öffentlichen Lebens, Dienstleister, politische Parteien und viele andere Akteure ist die Vermarktung ein wichtiger strategischer Punkt. Hier hilft ein Anwalt für Reputationsschutz. Vor allem das Internet hat hierbei viele Möglichkeiten, aber auch Fallstricke für diese Akteure gebracht.

Damit das Vermarktungspotenzial bestmöglich genutzt wird und die Fallstricke möglichst umgangen werden, ist der Reputationsschutz und das Reputationsmanagement ein sinnvolles Instrument, das Ansehen zu steigern und einen guten Ruf zu erhalten. Trotz dieser Vorteile ist der Reputationsschutz und das Reputationsmanagement in Deutschland noch relativ wenig beachtet.

Der vorliegende Beitrag erläutert, was das Reputationsmanagement eigentlich ist, wer vom Reputationsmanagement profitieren kann und zu guter Letzt auch, wie Ihnen ein Anwalt für Reputationsschutz helfen kann.

Definition und Umsetzung von Reputationsmanagement

Das Reputationsmanagement ist in Kurzform nichts anderes als Imagekommunikation und Krisenmanagement.

Warren Buffet hat die Relevanz der Reputation mit einem bekannten Ausspruch auf den Punkt gebracht. Er konstatierte:

„Es braucht zwanzig Jahre, um einen guten Ruf aufzubauen und fünf Minuten, um ihn zu zerstören“.

Warren Buffet

Eine schlechte Reputation kann dabei sogar existenzbedrohend wirken. Die auf ihre Reputation angewiesenen Akteure sollten größte Sorgfalt darauf legen, ihre Reputation positiv zu gestalten. Dabei kann ein Anwalt für Reputationsschutz helfen.

Was früher über Mundpropaganda geschehen ist, kann im heutigen Internetzeitalter vor allem durch Social Media bzw. soziale Netzwerke beeinflusst werden. Besonders problematisch sind hier als Gefahren sog. Shitstorms bei denen innerhalb kürzester Zeit die Reputation massiv leiden kann.

FAQ Anwalt für Reputationsschutz

Was ist Reputationsschutz?

Reputationsschutz zielt darauf ab, Ihre öffentliche Wahrnehmung und Reputation zu bewahren und zu stärken. Eine positive Reputation ist von zahlreichen Faktoren abhängig und trägt maßgeblich zu Ihrem Ansehen in der Gesellschaft bei.

Wie wehrt man sich gegen falsche Bewertungen?

Um gegen einen unangemessenen Bewertungsvorgang vorzugehen, können Sie zunächst versuchen, den Bewerter direkt anzusprechen und darum bitten, die Bewertung zu entfernen. Sollte dies nicht erfolgreich sein, können Sie eine Frist setzen und darauf hinweisen, dass Sie ansonsten rechtliche Schritte einleiten werden. Es ist wichtig, dass Sie sich in diesem Prozess angemessen und professionell verhalten, um Ihre Chancen auf eine erfolgreiche Lösung zu maximieren.

Wie reagiert man auf eine schlechte Bewertung?

Atmen Sie erst einmal tief durch und nehmen Sie die Bewertung und Kritik nicht persönlich. Zeigen Sie Verständnis und Bedenken Sie, dass jede Kundenrezension von Bedeutung ist. Reagieren Sie rasch und sachlich.

Sollte man auf Rezensionen antworten?

Kundenbewertungen sind eine wertvolle Quelle für Feedback, die Unternehmen nutzen sollten. Eine Antwort auf Rezensionen kann das Vertrauen der Kunden stärken und zeigt, dass das Unternehmen auf ihre Meinungen eingeht. Es ist wichtig zu bedenken, dass diese Antworten öffentlich sind.

Anwalt für Reputationsschutz: Onlinereputation ist wichtig geworden

Doch warum genau ist die Reputation und der Reputationsschutz überhaupt so wichtig? Einerseits werden die Konsumenten und Internetnutzer immer informierter. Mit wenigen Klicks sind heute Informationen zugänglich, für die man früher weitaus größere Anstrengungen hätte anstellen müssen.

So kann sich jeder innerhalb weniger Sekunden ein Bild von einem anderen Akteur, bspw. einer Firma oder einem Dienstleister, machen. Nach letzten Umfragen machen bereits 70% der jungen Erwachsenen von dieser Möglichkeit Gebrauch – Tendenz steigend.

Diese weichen vor allem der traditionellen Werbung immer mehr ausweichen, indem sie im Online-Bereich AdBlocker installieren und im Offline-Bereich Fernsehwerbungen durch Video-on-Demand und Festplattenaufnahmen überspringen.

Stattdessen greifen sie für ihre Meinungsbildung auf frei zugänglichen Quellen des Internets zurück. Eine positive Reputation in diesen Quellen sorgt für immense Vorteile gegenüber weniger positiv wahrgenommen Akteuren.

Im Offline-Bereich lassen sich Umfragen zufolge 50% der Verbraucher von persönlichen Empfehlungen anderer Personen leiten. Im Online-Bereich sind es sogar 90%.

Reputation im Internet ist weitreichender als viele denken

Darüber hinaus sind es nicht nur die Informationssuchenden an den heimischen Bildschirmen, die auf diese Möglichkeit der Informationsbeschaffung zurückgreifen.

Ein Großteil der Journalisten recherchiert heutzutage über die sozialen Netzwerke, über Suchmaschinen, auf Portalseiten wie Google News, auf den Webseiten von Fernsehsendern, auf Blogs oder auf den Websites der traditionellen Zeitungen über aktuelle Geschehnisse und bestimmte Themen.

Diese Entwicklung wurde vor allem in den letzten Jahren durch die Ausbreitung von Bewertungsplattformen in den verschiedensten Bereichen begleitet. Eine negative Bewertung auf Trustpilot ist beispielsweise ein empfindlicher Rufschaden, den ein Anwalt jedoch löschen lassen kann.

Unter diesen Gesichtspunkten ist es nicht nachzuvollziehen, warum nur wenige Akteure auf das Reputationsmanagement zurückgreifen und einen Anwalt für Reputationsschutz einsetzen.

Nach letzten Umfragen ist zwar etwa 90% der deutschen Führungskräfte bewusst, dass die Reputation vor allem im Internet besonders wichtig ist. Eine regelmäßige Kontrolle der eigenen Reputation wird allerdings nur von 30% der Führungskräfte angestrebt.

Dabei bietet das Reputationsmanagement durch Krisenvorsorge und Krisenkommunikation große Vorteile. Reputationsschutz kann die Marktposition eines Akteurs stabilisieren und aufrecht erhalten, ja sogar steigern.

Dies gilt nicht nur in Krisenzeiten, sondern auch allgemein durch den Aufbau eines einheitlichen Profils und Images (sog. Storytelling).

Reputationsschutz ist daher ein Thema für viele Unternehmen

Sowohl das Storytelling als auch die Krisenvorsorge und –kommunikation hängen von einer vorausschauenden und nachhaltigen Kommunikationspolitik ab. Dabei hilft das Reputationsmanagement ebenfalls.

Wer heutzutage dem oftmals kritischen Dialog mit Kunden, Mitarbeitern und der breiten Öffentlichkeit ausweicht, wird zwangsläufig von einer schlechteren Reputation eingeholt.

Besonders problematisch ist dies, da negative Informationen im Internet auch nach Jahren, gar nach Jahrzehnten zugänglich sind. Sie können somit auch zeitlich sehr weitreichende Folgen nach sich ziehen.

Ein Reputationsverlust bzw. Imageschaden kann daher nur vermieden bzw. abgemildert werden, wenn eine kontinuierliche Überwachung der Reputation erfolgt.

Auf der anderen Seite führt eine ausschließlich positive Reputation dazu, dass Verbraucher eher geneigt sind, dem Akteur zu vertrauen und ihm auch mit Aufträgen oder dem Kauf von Produkten zu vertrauen sowie mit weiterer Sympathie für ein fortwährendes Steigern der Reputation zu sorgen.

Neben den Marketing-Aspekten sorgt das Reputationsmanagement jedoch für positive Effekte gegenüber allen sog. Stakeholdern.

Hierzu gehören neben den Kunden auch:

  • Mitarbeiter,
  • potentielle Arbeitnehmer,
  • Lieferanten,
  • Kapitalgeber,
  • Kooperationspartner,
  • Wettbewerber,
  • die Öffentlichkeit,
  • die Medien und
  • die Politik.

All diese Bereiche sind vom Reputationsmanagement erfasst.

Anwalt für Reputationsschutz: Vorsicht vor dem Streisand-Effekt

Entscheidet sich ein Akteur nun, seine Reputation selbst zu überwachen, etwa indem in einer größeren Firma hierfür eine Abteilung geschaffen wird, so kann durch den sog. Streisand-Effekt paradoxerweise genau das Gegenteil von dem erreicht werden, was gewünscht ist.

Dieser ist benannt nach Barbara Streisand, welche darauf hinwirken wollte, dass ein Foto von der kalifornischen Küste, auf dem auch ihr Anwesen abgebildet war, gelöscht werden sollte.

Hatte zuvor niemand in den hunderten von Fotos der Küste vermutet, dass ihr Anwesen ebenfalls abgebildet war, wurde durch ihr eigenes Agieren erst darauf aufmerksam gemacht.

In der Folge wurde das Foto nicht nur nicht gelöscht, sondern kursierte unter vielfach potenzierter Aufmerksamkeit im Internet.

Statt ihre Privatsphäre zu schützen, hatte Barbara Streisand durch ihr Vorgehen erst dafür gesorgt, dass ihre Privatsphäre überhaupt bedroht wurde.

Reputationsschutz und Streisand-Effekt

Der Streisand-Effekt bezeichnet also das Phänomen, dass durch das Vorgehen gegen eine unliebsame Information erst die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit erregt wird bzw. eine zuvor eher durchschnittliche Aufmerksamkeit plötzlich virulent wird.

Dieser Effekt wird meist dadurch bewirkt, dass durch das Vorgehen auf die unliebsame Information hingewiesen wird. In der Folge kann diese aber nicht gelöscht werden.

Dies kann bspw.  dazu führen, dass statt der Löschung einer negativen Bewertung diese bestehen bleibt und noch dutzende weitere negative Bewertungen aufkommen, da sich die Öffentlichkeit durch das Vorgehen des Akteurs angestachelt fühlt.

Führt dies zu einem sog. Shitstorm, ist der Worst Case eingetreten.

An diesem Punkt setzt das externe Reputationsmanagement und der Reputationsschutz an.

Indem von einer neutral wirkenden Stelle nicht versucht wird, eine Information schlicht zu löschen, sondern kontinuierlich gegen unliebsame Informationen vorzugehen, ist die Wahrscheinlichkeit des Eintritts des Streisand-Effekts abgemildert.

Statt Löschungsbegehren durchzufechten, werden externe Reputationsmanager dafür sorgen, dass negative Informationen schlicht nicht mehr auffindbar sind.

Exkurs: Der Shitstorm

Bereits zuvor wurde auf den Worst Case in Sachen Reputation hingewiesen, den sog. Shitstorm.

Hierbei handelt es sich um ein Phänomen aus dem Internetzeitalter. Negative Kritik tritt binnen kürzester Zeit in immenser Zahl und Intensität auf. Vor allem in sozialen Netzwerken, in Blogs oder in den Kommentarfunktionen von Internetseiten ist dieses Phänomen zu beobachten.

Der Duden definiert den Shitstorm als:

„Sturm der Entrüstung in einem Kommunikationsmedium des Internets, der zum Teil mit beleidigenden Äußerungen einhergeht“.

Duden

Durch unwahre Behauptungen und Schmähkritiken sind in Shitstorms zwar zumeist viele Äußerungen enthalten, die theoretisch löschbar wären. Meist ist der Schaden aber so schnell und weitreichend entstanden, dass ein nachträgliches Agieren gegen den Shitstorm kaum noch erträglich ist.

Shitstorms und Anwalt für Reputationsschutz

Ein Shitstorm entwickelt darüber hinaus meist eine gewisse Eigendynamik, durch welche das eigentliche Ursprungsthema in den Hintergrund tritt und aggressive, beleidigende oder gar bedrohende Attacken gegen das Opfer des Shitstorms zu beobachten sind.

Den Autoren der Kritik geht es dann nur noch darum, möglichst negative Äußerungen zu tätigen und die Reputation des Opfers zu schädigen. Wird in diesen Krisenzeiten auf ein Reputationsmanagement verzichtet, sind die Folgen weitreichend und können existenzbedrohend wirken.

Opfer von Shitstorms klagen in der Folgezeit zumeist über einen massiven Einbruch ihrer Reputation und einem Imageverlust. Dieser wirkt sich direkt auf die Markstellung aus und trübt damit den Erfolg eines Unternehmens. Dieser Effekt kann viele Jahre andauern.

Beispiel eines Shitstorms

Als Beispiel soll ein Shitstorm gegen Nestlé aus dem Jahr 2010 dienen. Damals wurde ein Shitstorm von der Umweltorganisation Greenpeace wegen des Nestlé-Produkts KitKat angestoßen, da für dessen Produktion Palmöl verwendet wird.

Nestlé gewann dieses Palmöl aus einem Urwald, Greenpeace sah hierbei eine Bedrohung des Lebensraums von Orang-Utans mit negativen Folgen für deren gesamte Population.

Greenpeace startete daraufhin eine Kampagne in den Sozialen Netzwerken und nutzte dabei unter anderem auch ein Schock-Video. Nestlé lies dieses Video in der Folge gerichtlich verbieten und sorgte auch für die Abschaltung mehrerer Websites in diesem Zusammenhang. Dadurch wurde der Shitstorm gegen Nestlé erst richtig befeuert.

In der Folge wurde das Video mehrfach erneut hochgeladen. Die Greenpeace-Kampagne gegen Nestlé unterstützen dann viele Menschen, die zuvor nicht auf diese aufmerksam geworden waren.

Hierin sieht man daher nicht allein ein Beispiel eines Shitstorms, sondern auch ein Beispiel des Streisand-Effekts.

Berichte über weitere Shitstorms finden sich im Internet zu Hauf, Interessierte können beispielsweise hier weitere Shitstorms finden: http://www.computerbild.de/fotos/Die-Zehn-bekannte-Shitstorms-7599832.html#8

Wen betrifft der Reputationsschutz?

Bisher ist meist von den Akteuren die Rede gewesen, die vom Reputationsmanagement profitieren können.

Doch welche sind dies eigentlich?

Zunächst ist das Reputationsmanagement und der Reputationsschutz besonders sinnvoll für größere Unternehmen, welche bereits im Online- und Offline-Bereich bei den Verbrauchern präsent sind.

Deren Reputation wirkt sich direkt auf ihre Stellung am Markt und damit auf ihren Erfolg aus. Doch nicht nur die großen Player am Markt profitieren von einer guten Reputation. Diese kann sämtlichen Firmen helfen, ihre Marktstellung zu verbessern.

Freiberufler und Reputationsschutz

Vom Reputationsschutz in immenser Weise profitieren können auch Freiberufler.

Wie bereits beschrieben suchen durch Bewertungsplattformen und die Informationsflut im Online-Bereich viele Informationssuchende anhand der Reputation eines Dienstleisters diesen für einen Auftrag aus.

Als Handwerker, Künstler, Arzt, Anwalt oder sonstiger Dienstleister wird man heutzutage sollte man daher sowohl eine übersichtliche und informative Internet-Präsenz haben sowie die Reputation im Netz überwachen.

Neben Firmen und Freiberuflern verstehen sich heutzutage auch viele Personen des öffentlichen Lebens als Vermarkter ihrer eigenen Person.

Auch diese sind daher von ihrer Reputation abhängig und können vom Reputationsmanagement profitieren.

Selbst normale Bürger betroffen

Das Reputationsmanagement und der Reputationsschutz kann jedoch selbst für den „normalen“ Bürger hilfreich sein, etwa bei einer Bewerbung auf einen Arbeitsplatz.

Viele Arbeitnehmer scannen heute im Vorfeld die Bewerber anhand der im Internet auffindbaren Informationen über diese Person.

Man sollte hier ebenfalls darauf achten, dass so wenig unliebsame Informationen wie möglich öffentlich zugänglich sind, um die Chancen nicht von vornherein sinken zu lassen.

Neben den angesprochenen Gruppen profitieren auch Institutionen oder in der Öffentlichkeit aktive Personengruppen, etwa Parteien oder Verbände, vom Reputationsmanagement, denn deren Erfolg ist häufig auch vom Image und der Reputation abhängig.

Anwalt für Reputationsschutz als juristischer Partner

Auf dem Markt gibt es verschiedene nichtjuristische Partner, die sich auf das Reputationsmanagement spezialisiert haben.

Allerdings ist es in Teilgebieten sinnvoll, auf einen Anwalt als Reputationsmanager zurückzugreifen.

Besonders dort, wo rechtliche Schritte eingeleitet werden müssen, muss auf einen rechtlichen Fachmann zurückgegriffen werden.

Dieser kann sodann sowohl strafrechtliche als auch zivilrechtliche Schritte einleiten, etwa Klage wegen falscher Verdächtigung einlegen, unwahre Behauptungen über eine Firma löschen lassen oder auf das Entfernen von Schmähkritiken auf Bewertungsplattformen drängen.

Effektives Mittel sind in dieser Hinsicht auch Abmahnungen sowie einstweilige Verfügungen.

Durch diese muss ein bestimmtes Verhalten (bei der einstweiligen Verfügung zumindest temporär bis zur endgültigen Klärung) unterlassen werden. Das kann besonders hilfreich sein, um negative Äußerungen möglichst unbeachtet bleiben zu lassen.

Als intensivster Schritt ist auch der Klageweg denkbar.

Da es zumeist um sehr hohe Streitwerte geht und die Verfahren somit vor den Landgerichten landen werden, wo ohnehin Anwaltszwang herrscht. Spätestens dann muss auf einen Anwalt als Reputationsmanager bzw. als Unterstützer eines nichtjuristischen Partners zurückgegriffen werden.

Beispiele der Tätigkeit eines Anwalts für Reputationsschutz

Die Tätigkeiten eines Anwalts für Reputationsschutz sind wie gesehen vielseitig.

Die Bewertungsplattformen sind in der jüngeren Vergangenheit stark gewachsen. Dies gilt auch für die Bereitschaft, dort eine Bewertung zu hinterlassen als auch der Drang, sich auf einem solchen Portal zu informieren.

Hieraus resultiert eine deutlich gestiegene Relevanz und Auswirkungsmöglichkeit der Bewertungen. Erhält ein Tischler bspw. mehrere schlechte Bewertungen im Internet, so ist es nicht verwunderlich, dass neue Kunden ausbleiben und sich anderweitig orientieren.

Kümmert man sich nicht um seine Reputation auf den Bewertungsportalen, können im schlimmsten Fall sogar die grundsätzlich zufriedenen Stammkunden ausbleiben. Dies kann die Existenz gefährden.

Mir sind solche Fälle bekannt, die mit wenig Eingriff eines Anwalts leicht hätten verhindert werden können.

Im Fokus steht bei der Tätigkeit des Anwalts am Beispiel der Bewertungsplattformen die Unterscheidung zwischen zulässigen Meinungsäußerungen, bloßen Behauptungen, unwahren Erzählungen und der Schmähkritik.

Dabei sind die Chancen sehr groß, dass negative Bewertungen gelöscht werden können, um die Bewertung zu „bereinigen“ und so die Reputation zu steigern. Ein Anwalt ist damit ein idealer Reputationsmanager.

Sie möchten negative Bewertungen löschen lassen und suchen nach einem Anwalt für Reputationsschutz?

Als Fachanwalt mit Spezialisierung auf Reputationsschutz und der Entfernung schlechter Bewertungen helfe ich Ihnen gern dabei:

Aber auch bei anderen Portalen können Sie mich kontaktieren.

Reputationsschutz besteht aus Monitoring, Reaktion und Prävention

Bevor ich die Frage beantworte, inwieweit ein Rechtsanwalt für Reputationsschutz eingeschaltet werden sollte, möchte ich die wesentlichen Elemente des Reputationsmanagements, mit Schwerpunkt Internet, kurz vorstellen.

Monitoring Reputationsschutz

Reputationsschutz sollte zunächst das Monitoring umfassen, sprich die Überwachung der Reputation des eigenen Unternehmens.

Dies betrifft nicht nur den Unternehmensnamen, sondern auch die Dienstleistungen oder Produkte, die mit dem Unternehmen in der öffentlichen Wahrnehmung uneingeschränkt verbunden sind.

Das Monitoring sollte insbesondere im Internet gewährleisten, dass das betroffene Unternehmen so schnell wie möglich von potenziell reputationsschädigenden Mitteilungen wie negative Bewertungen auf Kununu, Trustpilot oder Google, kritische Berichterstattung oder shitstorms erfährt.

Reaktion Reputationsschutz

Das Monitoring kann von speziellen Agenturen vorgenommen und von einem Rechtsanwalt juristisch begleitet werden. Der nächste Schritt ist die Reaktion im Reputationsmanagement. Sollte das Monitoring ein Problem zum Vorschein gebracht haben, welches potenziell reputationsschädigend ist, muss das Unternehmen schnellstmöglich reagieren. Eine Reaktion muss sich am Einzelfall messen.

Prävention Reputationsschutz

Die Prävention schließlich soll verhindern, dass die Reputation in Zukunft überhaupt leiden muss, sprich unternehmensinterne Verbesserungen sollten angestrengt und auch die Kommunikation nach außen optimiert werden.

Nichts zuletzt gehört zur Prävention auch, die zufriedenen Kunden und Partner dazu zu animieren, positive Bewertungen und Kommentare zu veröffentlichen. Oft sind es die Zufriedenen, die schweigen, und die Unzufriedenen, die sich mit ihrem Anliegen in die Öffentlichkeit drängen.

Anwalt für Reputationsschutz und Fachanwalt mit Schwerpunkt IT-Recht

Für den Reputationsschutz, der sich heutzutage maßgeblich im Internet abspielt, sollte ein Rechtsanwalt eingeschaltet werden, der über Erfahrungen im IT-Recht verfügt.

IT-Recht bezeichnet den Schwerpunkt eines Rechtsanwalts, der sich juristisch mit Fallkonstellationen auseinandersetzt, die Informationstechnologie, speziell Internet zum Gegenstand haben.

Dazu gehören u.a. die Rechtsgebiete:

  • Datenschutzrecht,
  • Telekommunikationsrecht,
  • Telemedienrecht,
  • Persönlichkeitsrecht,
  • Markenrecht und
  • Wettbewerbsrecht.

Für den Reputationsschutz über einen Rechtsanwalt wird insbesondere auch die Abgrenzung von unwahrer Tatsachenbehauptung zu freier Meinungsäußerung (Kommentare, Bewertungen etc.) eine wichtige Rolle spielen, für Einzelpersonen hingegen das Persönlichkeitsrecht.

Welche Handlungen kann ein Rechtsanwalt für den Reputationsschutz vornehmen?

Um den Reputationsschutz eines Unternehmens juristisch zu begleiten und gegebenenfalls im akuten Bedarfsfall schnell und sachgerecht umzusetzen, stehen dem Rechtsanwalt verschiedene Mittel zur Verfügung.

Zunächst ist der Rechtsanwalt in der Lage, außergerichtlich Lösungen für die Problemstellung zu entwickeln und umzusetzen. Dazu zählen anwaltliche Schreiben an die jeweilige Gegenseite, wie beispielsweise die anwaltliche Aufforderung, einen rechtswidrigen Kommentar zu entfernen.

Auch die Erörterung von Rechtsfragen rund um den konkreten Einzelfall im Reputationsschutz sind Teil des Tätigkeitsgebiets eines Rechtsanwalt, wie etwa die Abschätzung der Erfolgsaussichten einer möglichen Klage.

Sollten außergerichtliche Mittel dem Reputationsschutz nicht genügen, wird der Rechtsanwalt gerichtliche Wege prüfen und gegebenenfalls umsetzen, wie beispielsweise den Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung oder die Erhebung einer Klage.

Kanzlei für Reputationsschutz

Meine Kanzlei ist auf das IT-Recht spezialisiert und daher ideale Ansprechpartnerin in Fragen rund um den Reputationsschutz im Internet.

Meine Mandanten haben mich bereits vielfach damit beauftragt, gegen rechtswidrige Bewertungen ihrer Dienstleistungen und Produkte vorzugehen, aber auch markenschädigende Äußerungen und rufbeeinträchtigende Berichterstattung, wenn möglich, abzuwehren.

Gern unterstütze ich meine Mandanten im Wege des Reputationsschutzes sowohl beim Monitoring, bei der Reaktion, als auch bei der Prävention.

Sie können mir Ihr spezielles Anliegen unverbindlich mitteilen und meine Ersteinschätzung einholen. Gern helfe ich Ihnen weiter.

Fazit Anwalt für Reputationsschutz

Das Reputationsmanagement und der Reputationsschutz war zwar schon früher bedeutsam, ist mit den Online-Zeitalter jedoch deutlich wichtiger geworden.

Gerade im Online-Bereich ist die Reputation und das Image ein wichtiger Faktor des Markterfolges. Eine gute Reputation kann Einzelpersonen, Unternehmen, Institutionen, Parteien, Freiberufler und Marken stärken und damit die Bilanzen verbessern.

Eine schlechte Reputation kann jedoch zum krassen Gegenteil und im schlimmsten Fall zu einem Shitstorm mit weitreichenden negativen Folgen führen. Besonders anfällig sind dabei Bewertungsplattformen und Soziale Netzwerke, wo eine schlechte Reputation teilweise mit rasender Schnelligkeit Auswirkungen auf die Marktstellung der betroffenen Kreise hat.

In diesem Bereichen kann das Reputationsmanagement mit der Krisenkommunikation und einer passenden Strategie die schlimmsten Folgen vermeiden.

In vielen Fällen ist für das Reputationsmanagement früher oder später ohnehin ein Anwalt nötig, sodass die bereits von vornherein einen Anwalt als Reputationsmanager einspannen können.

Interessieren Sie sich für das Reputationsmanagement? Sehen Sie Ihre Reputation verletzt und wollen hiergegen vorgehen? Zögern Sie nicht, mich anzusprechen. Ich stehe Ihnen als Anwalt für Reputationsschutz und Fachanwalt für IT-Recht gern mit Rat und Tat zur Seite!

Rechtsanwalt Thomas Feil 25 Jahre Erfahrung

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