Helfen Strafanzeigen bei negativen Bewertungen?

Wer eine negative Bewertung im Internet erhält, steht oft vor einer schwerwiegenden Herausforderung. Der gute Ruf, den man sich über Jahre aufgebaut hat, kann durch wenige Klicks massiv geschädigt werden. In dieser Situation erscheint eine Strafanzeige für viele Betroffene als naheliegende Lösung – doch ist dieser Weg tatsächlich zielführend? Die Hoffnung auf schnelle Hilfe durch … Weiterlesen …

Warum löscht Google meine Bewertung nicht? Eine detaillierte Analyse der Herausforderungen und Lösungen

Negative Google Bewertungen können für viele Unternehmen geschäftsschädigend sein. Schließlich beeinflussen sie direkt das Ansehen in der Öffentlichkeit und das Vertrauen potenzieller Kund:innen. Viele Unternehmer erleben jedoch die Frustration, dass Google Löschanträge entweder ablehnt oder ignoriert. Gründe für die Ablehnung sind oft die Begrenzung von Googles eigenen Richtlinien oder die Tatsache, dass die Löschanfrage nicht … Weiterlesen …

Personenbezogene Daten in kununu-Bewertungen: Was ist erlaubt und was nicht?

Nennt eine Bewertung eine Mitarbeiterin, einen Vorgesetzten oder eine andere Person beim Namen und verbindet das mit einem Vorwurf, ist das ein eigenständiger Löschgrund – unabhängig davon, ob der übrige Text zulässig wäre. Entscheidend ist dabei nicht der Name, sondern die Bestimmbarkeit. In einer Abteilung mit drei Beschäftigten genügt die Funktionsbezeichnung. Dieser Beitrag zeigt, wann … Weiterlesen …

Löschpflichten bei alten Online-Bewertungen: Was gilt nach 5 oder 10 Jahren?

Als Fachanwalt für IT-Recht erreichen mich regelmäßig Anfragen von Unternehmern und Freiberuflern, die sich mit Jahre alten negativen Bewertungen konfrontiert sehen. Die zentrale Frage dabei: Müssen Bewertungsportale sehr alte Bewertungen irgendwann von sich aus löschen? Die rechtliche Situation hierzu hat sich in den letzten Jahren durch das „Recht auf Vergessenwerden“ deutlich weiterentwickelt. Die rechtliche Ausgangssituation … Weiterlesen …

Bundesverfassungsgericht stärkt Meinungsfreiheit: Kritik am Anwalt nicht automatisch eine Beleidigung

Das Bundesverfassungsgericht hat eine wegweisende Entscheidung zur Abwägung zwischen Meinungsfreiheit und dem Schutz der anwaltlichen Berufsehre getroffen. Diese Entscheidung verdeutlicht die Komplexität bei der rechtlichen Bewertung kritischer Äußerungen im beruflichen Kontext. Der Sachverhalt: Mandantin äußert scharfe Kritik per E-Mail In einem aktuellen Fall hatte eine Mandantin ihrem Rechtsanwalt in mehreren E-Mails vorgeworfen, er würde sie … Weiterlesen …

Wichtiges neues OLG-Urteil: Kununu muss Identität von Bewertern nicht preisgeben

Für Unternehmen, die von negativen Online-Bewertungen betroffen sind, gibt es eine wichtige neue Rechtsprechung: Das Oberlandesgericht Dresden hat in einem wegweisenden Urteil (Az. 4 U 744/24 vom 17.12.2024) entschieden, dass die Arbeitgeberbewertungsplattform Kununu negative Bewertungen nicht löschen muss, wenn sie ihre Prüfpflichten ordnungsgemäß erfüllt hat. Dies gilt auch dann, wenn die Identität des Bewerters anonym … Weiterlesen …

Der Unterlassungsanspruch bei rechtswidrigen Google-Bewertungen: Effektive Durchsetzung Ihrer Rechte

In der heutigen digitalen Geschäftswelt haben Online-Bewertungen einen immensen Einfluss auf den Erfolg von Unternehmen und Freiberuflern. Eine aktuelle Studie belegt, dass über 90 Prozent der Verbraucher ihre Kaufentscheidungen von Bewertungen im Internet abhängig machen. Diese große Bedeutung macht es umso problematischer, wenn Bewertungen rechtswidrig sind und dadurch das Geschäft oder die berufliche Reputation nachhaltig … Weiterlesen …

Abmahnung wegen Schmähkritik im Internet: Grenzen der Meinungsfreiheit im Arbeitsverhältnis

Das Arbeitsgericht Berlin hat in einem aktuellen Urteil vom 5. Dezember 2024 (Az. 58 Ca 4568/24) eine wegweisende Entscheidung zur Abgrenzung zwischen zulässiger Kritik und unzulässiger Schmähkritik im Internet getroffen. Der Fall betrifft einen Mitarbeiter der Freien Universität Berlin, der als Vorstandsmitglied einer ver.di-Betriebsgruppe tätig war. Der rechtliche Hintergrund Die Meinungsfreiheit stellt zwar ein fundamentales … Weiterlesen …

Google Bewertungen löschen mit Rechtsschutzversicherung: Ein Leitfaden für Unternehmer

Die kurze Antwort: Eine private Rechtsschutzversicherung zahlt in aller Regel nicht. Ein Firmen-, Betriebs- oder Berufsrechtsschutz zahlt häufig – wenn drei Dinge stimmen: Die Bewertung wurde nach Vertragsbeginn veröffentlicht, die Wartezeit ist abgelaufen, und der Vertrag enthält einen Baustein, der Persönlichkeitsrechte abdeckt. Und ein Punkt, der selten erwähnt wird: Bei einem Selbstbehalt von 250 oder … Weiterlesen …

Geschäftsschädigung durch Falschbehauptungen: Landgericht Weiden stärkt Unternehmensschutz

Die wirtschaftliche Existenz eines Unternehmens kann durch gezielte Falschbehauptungen erheblich gefährdet werden. Dies zeigt ein aktueller Fall des Landgerichts Weiden, der deutlich macht, wie effektiv der rechtliche Schutz gegen geschäftsschädigende Äußerungen sein kann und welch weitreichende Konsequenzen solche Falschbehauptungen nach sich ziehen können. Das Gericht hat mit seinem Beschluss ein wichtiges Signal für den Schutz … Weiterlesen …

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